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Film

Körpertausch-Fantasy

Eva Szulkowski über Aus meiner Haut

Leyla (Mala Emde) und ihr Freund Tristan (Jonas Dassler) besuchen eine schräge Kommune mit magischen Kräften, die auf einer abgelegenen Insel Körpertausch als spirituelles Ritual anbietet. Während Tristan mit der Sache hadert, macht es Leyla sehr froh, sich in einem anderen Körper wiederzufinden – und, noch viel wichtiger, den eigenen endlich los zu sein.
In seinem Langfilmdebüt AUS MEINER HAUT widmet sich der deutsche Regisseur Alex Schaad dem philosophisch wie filmisch traditionsreichen Gedankenexperiment des Körpertauschs. Die fantastische Prämisse gibt den Schauspieler*innen ... mehr

Veranstaltungen

Regiegespräch: WANN KOMMST DU MEINE WUNDEN KÜSSEN?

Hanna Doose stellt am 7.2. um 18:20 Uhr ihren neuen Film WANN KOMMST DU MEINE WUNDEN KÜSSEN? im Wolf Kino vor. Die Schauspielerin Katarina Schröter wird ebenfalls am Gespräch teilnehme, das von Birgit Möller geleitet wird.

Eine Gruppe Mittvierziger konfrontiert auf einem abgelegenen Bauernhof ihre wilde Partyvergangenheit und die Konflikte von damals, die lange vergraben blieben. mehr

News

Brotfabrik Renovierung

Das Brotfabrik Kino wird vom 16.2. bis 1.3. wegen Baumaßnahmen geschlossen sein.
Wenn sich die Pforten wieder öffnen, wird dafür die Wärme- und Schallisolierung besser denn je sein, und das Bild so scharf wie nie.

Alles neu macht der März. mehr

Film

Obsession und Täuschung

Tom Dorow über Die Frau im Nebel

Park Chan-wook bleibt der koreanische Regisseur, dem es am besten gelingt, die klassische Erzähltechnik um innovative Elemente zu ergänzen. Für seinen Film DECISION TO LEAVE bzw. DIE FRAU IM NEBEL bekam er beim Filmfestival in Cannes die Goldene Palme für den besten Film und die beste Regie.
DIE FRAU IM NEBEL ist Polizeifilm, Thriller und ein Melodram über Obsession und Täuschung. Der Polizist Jang Hae-joon (Park Hae-il) leidet an Schlaflosigkeit. Die Fernbeziehung zu seiner Ehefrau ist zu einem streng geregelten Ritual geworden. Als er den Fall eines beim Bergsteigen in den Tod ... mehr

Veranstaltungen, Festivals

KODEX Dokumentarfilmfestival 2023

Zum dritten Mal (und wieder als Präsenzveranstaltung) findet vom 2. bis 8. Februar das KODEX Dokumentarfilmfestival statt. In dieser Woche zeigt KODEX zehn Dokumentarfilme, die sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen und neues geografisches, aber auch psychologisches, Gebiet erforschen.
Neben ukrainischen Schauspieler*innen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sie auf die russische Invasion reagieren sollen (HAMLET SYNDROM), teilt die Vertreibung durch den ... mehr

Film

Südsee-Paranoia

Tom Dorow über Pacifiction

Albert Serra hat in den letzten Jahren vor allem eigensinnige Filme in historischen Settings gedreht – vielleicht noch am bekanntesten ist der morbide DER TOD VON LUDWIG XIV. Serras neuer Film PACIFICTION wirkt dagegen, als hätte ein Thriller von Alan J. Pakula (THE PARALLAX VIEW, 1974) in tropischer Hitze zu viele Mai Tais getrunken. Serras Film ist eine sehr gegenwärtige, schwüle Fantasie über den Südsee-Kolonialismus und die Atomtests in Französisch-Polynesien. In großen Kinobildern, oft in grandiosen Lichtstimmungen zu Sonnenaufgang und -untergang gefilmt, entfaltet der Film ... mehr

Film

Unprätentiös

Yorick Berta über Daniel Richter

Eine klassische Künstler*innendoku ruht auf drei Säulen: Aufnahmen bei der Arbeit, Selbstreflexionen und Kommentare von Freunden und Weggefährtinnen. Die erste Säule von DANIEL RICHTER ist solide: Wir sehen den Künstler in seinem Westberliner Hinterhofatelier, an den Wänden lehnen riesige Leinwände, auf dem Boden liegen Perserteppiche. Im Gegensatz zu Richters immer verschmierter Kleidung lassen sie keinen Tropfen Farbe erkennen. Durch die Luft fliegen Papageien, im Hintergrund laufen Platten, Reggae, Hip-Hop, Elektronisches. Die Szenen im Studio sind immersiv und energetisch und ... mehr

Film

Impulsiv

Susanne Kim über Return To Seoul

Freddie wurde als Baby von einem französischen Ehepaar adoptiert. Doch ihre Wurzeln liegen in Südkorea. Einem Impuls folgend reist sie in das Land ihrer leiblichen Eltern. Regisseur Davy Chou (DIAMOND ISLAND), der als Kind kambodschanischer Eltern in Frankreich aufwuchs und auch erst als Erwachsener Kambodscha kennenlernte, kennt sich aus mit der Zerrissenheit, die man spürt, wenn man sich immer im Dazwischen bewegt, nie wirklich zugehörig ist. Und diese innere Verbindung mit seiner filmischen Geschichte spiegelt sich auch ... mehr

Film

Aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf

Stefanie Borowsky über Kalle Kosmonaut

Tief im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf liegt die Allee der Kosmonauten. Hier wächst Pascal, den alle nur Kalle nennen, bei seiner Mutter und deren Freund auf. Für den persönlichen und sozialkritischen Langzeit-Dokumentarfilm KALLE KOSMONAUT über eine Jugend in Ost-Berlin in den 2010ern begleiten Tine Kugler und Günther Kurth Kalle zehn Jahre lang.
Kalle steht vor einem Plattenbau. „Ich hab Angst, wie's mit mir weitergeht“, sagt der 16-Jährige. Unter Drogeneinfluss hat er einen Mann verletzt. Mit 10 Jahren ist Kalle allein zuhause. Seine Mutter hat ihm einen Zettel mit ... mehr

Film

Reise in die russische Nacht

Michael Meyns über Petrov's Flu

Mehrere Jahre stand der russische Theater-, Opern-, und Filmregisseur Kirill Serebrennikov unter Hausarrest, vage Vorwürfe der Untreue schränkten seine Freiheit ein, die Gefahr einer Verurteilung und der Lagerhaft hingen in der Luft. Es hilft, mit diesem Wissen Serebrennikovs neuen Film PETROV’S FLU zu sehen, die Verfilmung eines Romans von Alexey Salnikov – eine atemlose, irritierende, delirierende Reise in die russische Nacht. Vom ersten Moment an schwebt ein Gefühl der Paranoia, der Bedrohung über den Bildern, die Russland Anfang der Nuller Jahre zeigen. Schauplatz ist ... mehr

Indiekino Magazin

Interviews

Filme heute