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Zum zweiten Mal präsentiert das Berlin Lesbian Non-Binary Filmfesttim Sputnik Kino Filme aus der ganzen Welt, die lesbische, nonbinäre, trans* und inter* Perspektiven auf die Leinwand bringen. Mit zwanzig Filmvorführungen an zwei Tagen hat sich das Filmangebot im Vergleich zum letzten Jahr dabei verdoppelt. Fast alle Filme sind aktuelle Produktionen und die Bandbreite reicht vom philippinischen BILLIE & EMMA (R: Samantha Lee), in dem sich 1996 in einer katholischen Mädchenschule Billie mit Berufswunsch Rockstar in die schwangere Emma verliebt, über die Doku ... mehr

Film

Freundschaft, Solidarität, Glamour und Party

Hendrike Bake über Die glitzernden Garnelen

Eine Menge PRISCILLA – QUEEN OF THE DESERT, ein bisschen SWIMMING WITH MEN, ein bisschen FOUR WEDDINGS AND A FUNERAL und eine rundum sympathische Angelegenheit: DIE GLITZERNDEN GARNELEN erzählt eine fröhliche fiktionale Geschichte rund um das queere Wasserballteam „Les crevettes pailletées“, das es wirklich gibt und in dem Regisseur Cédric Le Gallo selbst trainiert hat. Aufhänger ist ein kleiner medialer Skandal. Der Profischwimmer Matthias Le Goff (Nicolas Gob) hat einen aufdringlichen Journalisten als schwul beschimpft und wird vom Verband mit gemeinnütziger Arbeit gestraft: Er ... mehr

Film

Plädoyer für die Menschlichkeit

Lars Tunçay über Alles ausser gewöhnlich

Mit unermüdlichem Einsatz arbeiten Bruno Haroche (Vincent Cassel) und seine Mitarbeiter daran, die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Sie engagieren sich für Heranwachsende, die von den Behörden als hoffnungslose Fälle abgestempelt werden. Rund 40 Jugendliche betreut die Gruppe aktuell, die meisten leben mit einer besonders schweren Form von Autismus und passen nicht in die gesellschaftliche Norm. Das Team von „Das Schweigen der Gerechten“ kümmert sich voll Liebe und Verständnis um sie, während ihnen das Gesundheitssystem Steine in den Weg legt, die sich nur durch ... mehr

Feature, Filme

Lieblingsfilme 2019

Die Favoriten der INDIEKINO-Autor*innen

Wir haben unsere Autor*innen nach ihren Lieblingsfilmen, die 2019 im deutschen Kino gestartet sind, gefragt. Die Ergebnisse sind erstaunlich unterschiedlich und einige haben uns ziemlich überrascht. Klarer Favorit mit drei Nennungen ist Céline Sciammas PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN, gefolgt von Lee Chang-dongs BURNING. Durch eine Mehrfachnennung hat sich auch noch der JOKER in die Liste der mehr als einmal genannten Filme hereingetrickst. mehr

Film

Katzen der Nacht

Anna Hantelmann über Schönheit & Vergänglichkeit

Wie kommt man eigentlich zu so einem Job? Bei Sven Marquardt eine berechtigte Frage: Heute ist er als gefürchteter Türsteher des Berliner Technotempels Berghain bekannt; angefangen hat er mit einer Fotografie-Ausbildung in der DDR, wo er mit seinem punkigen Aussehen ordentlich aneckte und bald lieber Clubgänger*innen als Architektur fotografierte. Diesen Lebenslauf zeichnet der auf der Berlinale prämierte Dokumentarfilm SCHÖNHEIT UND VERGÄNGLICHKEIT von Annekatrin Hendel. Etwas beiläufig begleitet er außerdem Marquardts Jugendfreundin und Dauermuse Dominique “Dome” ... mehr

Film

Kunst, Aktion, Faschismus

John Peck (Cinematic Berlin) über Mishima: Ein Leben in vier Kapiteln

Paul Schraders Chronik des turbulenten Lebens des japanischen Autors, Künstlers und Provokateurs Yukio Mishima kam 1985 ins Kino. Obwohl Mishima dutzende Erfolgsromane geschrieben hat, wurde sein Ruhm als Autor von seiner überlebensgroßen Persönlichkeit überschattet: Was als ein privates Dogma von exzessiver Askese und körperlicher Perfektion begann, verschaffte ihm schließlich eine kultische Gefolgschaft von Jüngern, die ihn bei einer Reihe von immer extremer werdenden öffentlichen Aktionen unterstützten.
So problematisch der Versuch, Mishimas Kunst von seinem Leben zu trennen, ... mehr

Film

Vorwärts-Rückwärts-Film

Harald Mühlbeyer über Mein Ende. Dein Anfang.

Déja-vus, Erinnerungen an die Zukunft, divergierende Gravitationsfelder – Aron hält seine Antrittsvorlesung an der Uni, aber gerade, wenn man sich als Zuschauer eingerichtet hat in den Bereichen des Physikalischen, die ins Philosophische und ins Mystische reichen, biegt der Film ab in eine wunderschöne Liebesgeschichte: Aron und Nora, mit ihren Vorwärts-Rückwärts-Namen, sind verliebt, auf dem Weg in ein glückliches Leben. Und dann kommt wieder alles anders. Und Nora trauert. Allein schon in diesen Sequenzen einer einsamen, traumatisierten jungen Frau zeigt sich die Souveränität von ... mehr

Film

Aretha Franklin: Amazing Grace

1972 erhielt Sidney Pollack, einer der profiliertesten New-Hollywood-Regisseure, den Auftrag, einen Film zu den Aufnahmesessions von Aretha Franklins Gospel-Album „Amazing Grace“ zu drehen. Die Aufnahmen fanden in der „New Temple Missionary Baptist Church“ in Los Angeles statt, vor einem Live-Publikum. Es sollte ein Baptistengottesdienst so „authentisch“ wie möglich simuliert werden. Das Album wurde zu einem gigantischen Erfolg, aber Sidney Pollacks Filmaufnahmen verschwanden für Jahrzehnte im Archiv, angeblich wegen technischer Schwierigkeiten bei der Ton-Bild-Synchronisation. ... mehr

News

NEU: Kino in der Königsstadt

Berlin hat ein neues Kino. Im Gewerbehof in der alten Königstadt (Straßburger Straße 55), einer ehemaligen Brauerei, hat Harald Sieber, Leiter des SEEFF (South East European Film Festival), im November ein Kino mit Bar und Post-Produktions-Arbeitsplatz eröffnet. Ebenso ist ein „Club der 100“ in Gründung, ein Unterstützer-Club, der es dem Kino ermöglichen soll „die Filme zu zeigen, die wir wollen, ohne den Schwerpunkt auf Profit legen zu müssen. Filme, die noch keinen Verleih haben, sperrige Filme, experimentelle Filme – kurz: Filme, die sehenswert sind und keine ... mehr

Film

Zwischen Materie und Transzendenz

Yorick Berta über Campo

Welche Tiefe die filmische Umkreisung eines Begriffs erreichen kann, zeigt Tiago Hespanhas Filmessay CAMPO. Das Wort "Campo", aus dem lat. "campus" für "Feld" und mit dem deutschen "Kampf" verwandt, dient dem portugiesischen Filmemacher als Schauplatz und Ankerpunkt für eine umfassende Reflexion menschlicher (und nicht-menschlicher) Erfahrung.
Die Menschen, die Tiago hauptsächlich filmt, sind ausgerechnet Soldat*innen, die auf einer Militärbasis bei Lissabon Kampfmanöver üben. Ihre Disziplin, ihre Langeweile, ihre Scheingefechte und Straf-Sit-Ups wirken mal lächerlich, mal rührend. ... mehr

Indiekino Magazin

Interviews

Filme heute