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Gemeinsam mit seinem dänischen Landsmann Lars von Trier gehört Thomas Vinterberg zu den Verfasser*innen des „Dogma 95“-Manifestes, das eine puritanische Haltung beim Einsatz von Technik forderte, und zu den weltweit bekanntesten dänischen Regisseur*innen. Von Vinterberg stammen unter anderem das Familiendrama DAS FEST (1998), das in Cannes den Jurypreis bekam, DIE JAGD (2012) und DIE KOMMUNE (2016). Sein jüngster Film DER RAUSCH wurde im Frühjahr mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ... mehr

Veranstaltungen

IN THE MOOD FOR LOVE mit Einführung

Zur Wiederaufführung des frisch restaurierten, wunderschönen Liebesdramas IN THE MOOD FOR LOVE von Wong Kar Wai wird am 25. und 26. Juli Kuratorin Mara Martinoli eine Einführung geben. Jeweils um 20:30 Uhr. mehr

Film

Der Rausch

Gemeinsam mit seinem dänischen Landsmann Lars von Trier gehört Thomas Vinterberg zu den Verfasser*innen des „Dogma 95“-Manifestes, das eine puritanische Haltung beim Einsatz von Technik forderte, und zu den weltweit bekanntesten dänischen Regisseur*innen. Von Vinterberg stammen unter anderem das Familiendrama DAS FEST (1998), das in Cannes den Jurypreis bekam, DIE JAGD (2012) und DIE KOMMUNE (2016). Sein jüngster Film DER RAUSCH wurde im Frühjahr mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet und gewann den europäischen Filmpreis. Ausgangspunkt des Films ist eine ... mehr

Veranstaltungen

Regiegespräch: GLÜCK

Sascha und Maria lernen sich bei der Arbeit in einem Berliner Bordell kennen verlieben sich ineinander. Regisseurin Henrika Kull wählte für GLÜCK eine semi-dokumentarische Form, die reale Orte und Sexarbeiter*innen einbindet.

Am 25.7. ist sie um 17:30 Uhr zu Gast im Klick Kino und stellt ihren Film vor. mehr

Film

Mythos revisited

Eva Szulkowski über Orphea

Aus Orpheus wird ORPHEA: Mit ihrem neuen Film wagen der renommierte deutsche Experimentalfilmer Alexander Kluge und sein philippinischer Kollege Khavn De La Cruz einen gender swap der antiken griechischen Sage. Statt einer konventionellen Nacherzählung bieten sie visuelle und musikalische Meditationen, die sich motivisch am Stoff orientieren, aber ganz eigene Wege gehen.

Die Musikerin Orphea (Lillith Stangenberg) kann sehr schön singen – aber auch brüllen und Zähne fletschen. Anders als bei Orpheus, der mit seinen Klängen alle Götter betört, ist ihre Musik nicht da, um zu gefallen. ... mehr

Film

Großstadtlichterliebe

Clarissa Lempp über Glück

Sascha ist Sexarbeiterin. Sie ist Anfang 40 und seit Jahren im Berliner Bordell „Queens“ tätig. Mit einem ewigen Lächeln bewegt sie sich souverän durch ihre Welt. Warten im Pausenraum, aufreihen vor den potentiellen Freiern, Sex, Wäsche waschen, dazwischen rauchen, schwatzen, mit den Kolleginnen flachsen und wieder warten. Als die neue Kollegin Maria erscheint, fühlt sich Sascha sofort angezogen von ihr. Die Mittzwanzigerin ist cool, tätowiert, trägt lange Vintage-Mäntel und einen angesagten Vokuhila-Look. Sie schreibt feministische Gedichte und ist queer. Auch Maria ist von der ... mehr

Film

Zugewandert in Arkansas

Michael Meyns über Minari

Lee Isaac Chung hat bis zu seinem vierten Film gewartet, um Kindheitserlebnisse filmisch zu verarbeiten. Sein viel gelobtes und ausgezeichnetes Familiendrama MINARI erzählt von der koreanisch-amerikanischen Familie Yi, die auf der Suche nach dem amerikanischen Traum nicht nach Westen zieht, sondern von Kalifornien nach Arkansas. Dort hat Vater Jacob (Steven Yeun) ein Grundstück gekauft, das er landwirtschaftlich erschließen will. Bis das Feld jedoch Früchte trägt, arbeiten er und seine Frau Monica (Yeri Han) in einer Hühnerfabrik, während die beiden, schon in Amerika geborenen Kinder ... mehr

Film

Zwischen Identitäten

Christian Klose über Im Feuer – Zwei Schwestern

Wer genau ist Rojda (Almila Bagriacik, NUR EINE FRAU) eigentlich? Als junges Mädchen kam sie aus dem Irak und blieb, als der Rest ihrer Familie irgendwann dorthin zurückging, in Deutschland, passte sich an, und ging zur Bundeswehr. Erst, als sie ihre Mutter aus einem griechischen Flüchtlingsheim zu sich holt, wird ihr vor Augen geführt, dass sie eine ganze Welt und eine Art zu leben zurückgelassen hat. Ihrer Mutter schmeckt der Kaffee in Deutschland nicht, und sie will die kurdischen Sender sehen, die den ... mehr

Film

Berlinale-Gewinner

Hendrike Bake über Bad Luck Banging or Loony Porn

Realismus, Wahnsinn und eine unbändige Wut auf geschichtsvergessene, rechtsradikale, sich selbst für die anständige Mitte haltende Dummbürger und -bürgerinnen geben sich in Radu Judes Berlinale-Gewinner die Hand.

Es gibt drei Teile, die von fröhlichen pinkfarbenen Zwischentafeln und Kirmesmusik ebenso beschwingt wie schäbig eingeleitet werden. Der erste begleitet die Lehrerin Emi durch Bukarest, Emi ist gestresst. Ein privat gedrehtes Sexvideo von ihr ist im Internet aufgetaucht und hat einen Shitstorm ausgelöst. Eltern und Schulleitung haben sie vorgeladen. Ebenso gestresst wie Emi ... mehr

Film

Genau komponierter Rhythmus

Lili Hering über Das Mädchen und die Spinne

Ständig, wirklich ständig läuft irgendjemand ins Bild, die Nachbarin, die nur mal gucken wollte, wer denn da jetzt einzieht, ein fremdes Kind, das sich aus dem Treppenhaus verirrt hat, und sei es nur eine Spinne, die sich ohne eigenes Zutun in der Wohnung wiedergefunden hat.

In Das Mädchen und die Spinne lösen Mara (Henriette Confurius) und Lisa (Liliane Amuat) ihre WG auf, in der sie mit einem Mitbewohner (Ivan Georgiev) leben. Lisa ist in eine neue, eigene Wohnung gezogen und die Kamera von Alex Haßkerl mit eingezogen. Zwischen Kisten, Türen und Fenstern begrüßen Mara und Lisa ... mehr

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