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Fast drei Jahre gibt es INDIEKINO BERLIN inzwischen. Wir sind sehr neugierig, wie unser Magazin und www.indiekino.de bei euch, den Berliner Kinogängerinnen und Filmenthusiasten, ankommt. Deshalb würden wir uns enorm freuen, wenn ihr uns in der Großen INDIEKINO-Leser*innenumfrage ein Feedback gebt!
Alle Teilnehmer*innen nehmen an der großen Neujahrsverlosung teil. Zu gewinnen gibt es Pakete mit jeweils fünf herausragenden Filmen aus dem ersten Halbjahr 2016 auf DVD oder Bluray. mehr

News

SCHULKINO IM INTIMES

Dienstag und Donnerstag um 10 Uhr und um 13.30 Uhr

Immer Dienstag und Donnerstag um 10 Uhr und um 13.30 Uhr bietet das Kino Intimes Schulkinovorführungen mit aktuellen Kinofilmen an. mehr

News

Das neue Heft ist da!

INDIEKINO BERLIN Magazin #32, Dezember 2016

Der neue Tom Ford NOCTURNAL ANIMALS ist in der Kritik ziemlich umstritten. Wir haben uns in der bösen doppelten Rachefantasie gut unterhalten und uns auf die Seite der Befürworter geschlagen. Unterhaltsam und aufschlussreich fanden wir auch das Interview, das unserer Korrespondent Thomas Abeltshauser mit Xavier Dolan geführt hat. Oder wusstet ihr, dass Dolan ein Harry-Potter-Tattoo trägt? mehr

Filmkritik

Sei nicht böse. Werde ein Spiel.

Christian Klose über Polder – Tokyo Heidi

Je weniger Science-Fiction-Filme zu sagen haben, desto mehr Geld steckt man in sie, um mit Schauwerten von dieser Leere ablenken. Bei POLDER bedienen sich die Theaterregisseure Schwarz und Grünthal so günstiger Ressourcen wie alter Macs, Farbfilter und einer Liebe zum deutschen Expressionismus, um etwas zu sagen, von dem man erst hinterher merkt, es gehört zu haben.
Ein Polder ist, laut Vorspann des Films „eine Enklave verdichteter Wirklichkeit, die durch magische Grenzen von der umgebenden Welt getrennt ist“. In diesem Fall nimmt er die Form einer Schweizer Berghütte an, die der ... mehr

Filmkritik

Restauriertes Meisterwerk

Paul Sharratt, Übersetzung: Tom Dorow über Marketa Lazarová

Als MARKETA LAZAROVÁ 1967 herauskam, überschatteten die politischen Ereignisse in der Tschechoslowakei den Filmstart. Nun ist František Vláčils poetisches und viszerales Meisterwerk erneut im Kino zu bewundern. Nach dem Roman von Vladislav Vancura von 1931 folgt MARKETA LAZAROVÁ dem Verlauf einer ausgedehnten Fehde zwischen zwei verfeindeten Clans in Böhmen, die im 13. Jahrhundert unter das Joch sächsischer Herrschaft gefallen sind. Die Lazars, zu denen die fromme Marketa gehört, sind zum Katholizismus konvertiert, während die Kozlíks hartnäckig an ihrem heidnischen Glauben ... mehr

Filmkritik

Nach dem Missbrauch

Hendrike Bake über Die Hände meiner Mutter

Eine alltägliche, sehr bürgerliche Familienfeier: Bötchenfahrt, Abendessen, mehr oder weniger freiwillige Reden, Frühstücksbuffet und wieder zurück. Verwandte, deren Namen man nicht mehr weiß, Getuschel übers Erbe, Wahlverwandtschaften und Animositäten, alles im Rahmen. Aber dann triggert ein Ereignis Markus‘ Erinnerung: Von einem Besuch auf der Toilette, bei dem die Großmutter dabei war, kommt sein achtjähriger Sohn Adam mit einer Schramme am Kopf zurück. Markus erinnert sich auf einmal an den Missbrauch durch seine Mutter, an die Vertuschung innerhalb der Familie und an die ... mehr

Filmkritik

Sittenportrait post 9/11

Christian Klose über Die Habenichtse

Berlin im September 2001. Ein Jahrzehnt nach ihrer Studentenliebschaft treffen sich der aufstrebende Anwalt Jakob (Sebastian Zimmler) und die zunehmend frustrierte Grafikerin Isabelle (Julia Jentsch) auf einer Vernissage wieder. Als sie am nächsten Tag vom Tod des gemeinsamen Freundes Hans bei den Anschlägen auf das World Trade Center erfahren, entdecken sie in diesem Schmerz den Funken, der ihre Liebe wieder auflodern lässt. Impulsiv heiraten sie und ziehen gemeinsam nach London, wo Jakob die für Hans vorgesehene Stelle bei einer Restitutionskanzlei übernimmt. Aber während Jakob in ... mehr

Filmkritik

DSDS Palästina

Christian Horn über Ein Lied für Nour

Schon als Kinder im Gazastreifen träumen Mohammed und seine Schwester Nour von einer steilen Musikkarriere: „Wir werden groß rauskommen und die Welt verändern“, findet Nour. Also gründen die Geschwister mit zwei Kumpels eine Band, mit der sie bei Hochzeiten und anderen Familienfeiern auftreten. Doch es ist nicht leicht, funktionierende Instrumente und bezahlte Auftritte zu ergattern. Sieben Jahre später glaubt Mohammed, inzwischen Student und Taxifahrer, weiterhin an sein Talent. Um in Kairo am letzten Vorsingen für die Castingshow „Arab Idol“ teilzunehmen, überquert er illegal ... mehr

Filmkritik

Aufbruch ins Imaginäre

Yorick Berta über Aloys 

Eine Anleitung zum Unsichtbarsein hängt in der Wohnung des Privatermittlers Aloys Adorn. Diese sagt er sich laut auf, und nach dieser lebt er auch. Sich in Telefonzellen herumdrücken, fremdgehende Ehemänner filmen - das ist sein Beruf. Später auf dem Sofa sitzen und sich die Aufnahmen immer wieder anschauen - das ist sein Hobby, wie Aloys später freimütig zugeben wird. Doch der Voyeurismus des Aloys Adorn ist kein lustvoller. Aloys dringt in die Privatleben fremder Menschen ein, weil er kein eigenes hat. Im direkten Kontakt agiert er mürrisch und unsicher. Vorsichtig schiebt er sich in ... mehr

Filmkritik

Philippinisches Exzesskino

Michael Meyns über Alipato – The very brief Life of an Ember

Ein Trio philippinischer Regisseure sorgt in den letzten Jahren international für Furore: Während Lav Diaz und Brillante Mendoza längst zu Dauergästen der großen A-Festivals geworden sind, treibt sich der Dritte im Bunde, der sich nur Khavn nennt, im Untergrund herum. Dabei ist Exzess das Programm der Filme Khavns, die sich einer konventionellen (und meist auch einer nur im entferntesten nachvollziehbaren) Dramaturgie konsequent entziehen. Sein jüngstes Werk heißt in voller Länge ALIPATO - THE VERY BRIEF LIFE OF AN EMBER, auf dem Presseheft folgt der Hinweis: This is not a film by ... mehr

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