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Wenn es blendet, öffne die Augen

In ihrem jüngsten Film verdichtet Ivette Löcker eine eindringliche Nahaufnahme eines Paares, das sich im Ringen mit sich, einander und der Welt verbunden ist, zu einer Studie der verlorenen Generation Perestroika.

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In einer winzigen Wohnung in St. Petersburg: Zwei ausgezehrte Körper, gezeichnet von Jahren der Drogen- und Substitutabhängigkeit. Zwei Menschen in zärtlicher Fürsorge und bitterem Zank. Zwei Lebensläufe zwischen Kommunismus und Kapitalismus in Fragmenten erzählt. Zwei Versuche, sich in der Welt zu halten. Zwei prekäre Entwürfe von Sinn: Schanna und Ljoscha. Dazwischen, den engen Raum und die engen Tage aufbrechend und interpunktierend: Aufnahmen eines nächtlichen Punkkonzerts.

DokFilmWoche

Details

Österreich 2014, 75 min
Sprache: Russisch
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Ivette Löcker
Kamera: Frank Amann
Schnitt: Michael Palm
Verleih: Unbekannt

IMDB

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