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Kiss Me Kosher

Emotionales Minenfeld

Shira und Maria beschließen nach nur drei Monaten, zusammenzuziehen, als Israelin und Deutsche, in Jerusalem. Damit begeben sie sich in ein politisches und emotionales Minenfeld.

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Shira (Moran Rosenblatt) und Maria (Luise Wolfram) beschließen nach nur drei Monaten, zusammenzuziehen, als Israelin und Deutsche, in Jerusalem. Damit begeben sie sich in ein politisches und emotionales Minenfeld. Das geht schon los, als sie noch auf der Straße stehen - Maria ist gerade erst aus Deutschland angekommen - und sich zum ersten Mal vor der neuen Wohnung küssen. Vom Balkon gratulieren die Nachbarn, Mazeltov, von der anderen Straßenseite beschimpft sie ein orthodoxer Jude, und hinter ihnen versieht eine Polizistin ihr Auto mit einem Knöllchen. Sie stellt sich als Ex von Shira heraus, und von denen wird Maria noch viele kennenlernen. Verglichen mit den Herkunftsfamilien sind die Exen allerdings ein Problem am Rande.
Die Lage eskaliert zusätzlich, als durch eine Verkettung von Umständen auf einmal von Hochzeit die Rede ist. Shiras Schwester beginnt umgehend eine Mega-Hochzeit zu planen, ihr Siedler-Vater würde gerne schon mal die religiöse Zugehörigkeit der Enkel festklopfen, die Mutter befragt Maria erstmal nach ihrer „Familie“, sprich, den Großeltern, und Oma Berta, die den Holocaust überlebte, lehnt die Idee kategorisch ab. Marias Eltern, die sehr an die Winkelmanns aus Loriots ÖDIPUSSI erinnern, beschließen ihrerseits, umgehend nach Israel zu reisen, auch wenn die Mutter „für den Frieden“ ist: „Weißt du was, wenn es dir wichtig ist, dann kommen wir natürlich.“
Regisseurin Shirel Peleg inszeniert schnell und mit viel Dialogwitz, und geht auch dahin, wo es wehtut. Gleichzeitig nimmt sie ihre Figuren und deren Gefühle ernst. Dreh- und Angelpunkt des Films ist das Verhältnis von Oma Berta (am meisten Charisma: Rivka Michaeli), einer kleinen, sarkastischen, dauerrauchenden Frau, und Shira, die ihr sehr ähnlich ist und eigentlich, bevor sie die Deutsche anschleppte, ihre Lieblingsenkelin war.

Toni Ohms

Details

Originaltitel: Kiss Me Before It Blows Up
Deutschland 2020, 106 min
Genre: Komödie
Regie: Shirel Peleg
Drehbuch: Shirel Peleg
Kamera: Giora Bejach
Schnitt: Heike Parplies
Musik: Jasmin Reuter
Verleih: X Verleih
Darsteller: Moran Rosenblatt, Luise Wolfram, Rivka Michaeli, John Carroll Lynch, Juliane Köhler, Bernhard Schütz
FSK: 12
Kinostart: 10.09.2020

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Kiss Me Kosher

(Kiss Me Before It Blows Up) | Deutschland 2020 | Komödie | R: Shirel Peleg | FSK: 12

Shira und Maria beschließen nach nur drei Monaten, zusammenzuziehen, als Israelin und Deutsche, in Jerusalem. Damit begeben sie sich in ein politisches und emotionales Minenfeld.

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