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Hold Me – Love Me: Irene Moessinger und das Tempodrom

Das TEMPODROM als Veranstaltungsort im Zelt, umgeben von der Wagenburg, in der die Tempodromfamilie unter dem Himmel von Berlin lebte, war einer der wichtigsten experimentellen Kult(ur)-Orte in Westberlin. Es traten Menschen und Gruppen auf, die zu Stars wurden.

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Wenn jemand eines Tages eine halbe Million Markt erbt, trägt er das Geld auf die Bank, kauft sich Grundbesitz oder erfüllt sich einen Kindheitstraum. Letzteres tat die Krankenschwester Irene Moessinger. Vor nunmehr 15 Jahre gründete sie einen Zirkus. Was als gewagtes Abenteuer begann, ist mittlerweile zu einer festen Berliner Kulturinstitution geworden: Das Tempodrom. () Filmemacher Gerd Conradt grub in den Archiven und präsentierte der Tempodrom Chefin eine Fülle von Interviewausschnitten, die diese frank und frei kommentiert (‚Da sehe ich ja richtig frisch aus. Dabei war ich völlig fertig.’). Dokumentiert sind auch ihre Jugendjahre als Hausbesetzerin Anfang der siebziger Jahre. Schon damals hatte sie eine unkomplizierte Einstellung zur Fernsehkamera und trat als Sprecherin der jungen Leute auf, denen es vornehmlich um die Entwicklung neuer Lebensformen ging. Sieht man daneben neu gedrehte Bilder aus dem Wohnwagendorf des Tempodrom, scheint das Leben der heute 45jährigen in der Gemeinschaft wie eine Fortsetzung des damaligen Kommune-Gedankens…“

Bundesplatz Kino / Wega Wetzel, Der Tagesspiegel

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