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BrotfabrikKino

Überblendung - Vergessene Bilder von Ost und West

Kuratiert von Jan Gympel, der sonst jeden Monat die „Berlin-Film-Rarität“ ausgräbt, zeigt das Brotfabrik Kino eine sehr umfangreiche Retrospektive, die den (Zerr)Bildern nachgeht, die der Osten vom Westen und der Westen vom Osten zeichnete. Die Filmreihe, die von der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert wird, zeichnet den Wandel nach, den diese Bilder im Verlauf der Zeit und abhängig von den aktuellen politischen Positionen durchmachten – so wurde es beispielsweise mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der BRD zunehmend schwieriger vom verarmten BRD-Proletariat zu erzählen. Zu den über 40 Produktionen gehören viele Raritäten wie die Fernsehproduktionen „Aus dem Alltag in der DDR“ und die Serie „Familie Bergmann“, die Anfang der 70er Jahre, zur Zeit der Entspannungspolitik, den Westdeutschen das Leben im ihnen fremdgewordenen Osten des Landes nahebringen sollten, oder der DEFA-Film „Was wäre, wenn ...?“, der 1960 durchspielte, was geschehen könnte, sollte ein DDR-Dorf plötzlich die Seite wechseln. Alle Filme werden mit einer Einführung gezeigt.

Überblendung - Vergessene Bilder von Ost und West

Datum: 12.01.2023 bis 29.01.2023
Ort: BrotfabrikKino

Prenzlauer Promenade 3, 13086 Berlin
Telefon: 030/471 40 01
brotfabrik-berlin.de/kino-programm-aktueller-monat/

www.brotfabrik-berlin.de/