Entfernung über GPS
ab PLZ

X (2022)

Retro-Slasher

1979 fährt eine kleine ambitionierte Filmcrew zu einer abgelegenen Farm, wo ihr neues Werk „The Farmer’s Daughter“ entstehen soll, ein „anspruchsvoller“ Porno. 24 Stunden nach der Ankunft des Teams ist der örtliche Sheriff mit den Spuren eines Blutbads konfrontiert.

Mehr

1979, im abklingenden „Golden Age of American Porn“, einer Phase, in der versucht wurde, Pornos mit anspruchsvoller Handlung zu produzieren, um sie in die „richtigen“ Kinos zu bringen, fährt eine kleine ambitionierte Filmcrew zu einer abgelegenen Farm, wo ihr neues Werk „The Farmer’s Daughter“ entstehen soll. Der Bauer, dessen Scheunen sie nutzen, soll davon natürlich nichts erfahren. 24 Stunden nach der Ankunft wird der örtliche Sheriff auf dem Hof Spuren eines Blutbads, und keine Überlebenden vorfinden.

Das X des Titels von Ti Wests Retro-Slasher bezieht sich sowohl auf das damalige amerikanische „Keine Jugendfreigabe“-Zertifikat, als auch auf den „X-Factor“, das gewisse Etwas, das der „Farmer’s Daughter“-Darstellerin Maxine (Mia Goth) von ihrem Produzentenfreund nachgesagt wird. In einem „klassischen“ Slasher wäre die sexuell selbstbewusste, koksschniefende junge Frau das offensichtliche erste Opfer, und ihre Kolleg*innen unsympathische Klischees, die man gerne sterben sieht. Aber X ist nicht prüde-moralisch, sondern macht mörderisch Spaß. Wenn zur Halbzeit das Genre von Nostalgieporno zu Splatter wechselt, hat der Film große Lust daran, Genreerwartungen anzuteasen und umzukehren, aber auch Anspielungen an Splatterklassiker wie FRIDAY THE 13TH und WOODOO einzubauen. Bei jedem blutig-kreativen Kill schwingt auch etwas Mitgefühl für den*die Opfer mit, aber das Begehren, das die Morde antreibt, ist stärker. Das Hauchen und Stöhnen der Goth-Chanteuse Chelsea Wolfe auf dem Soundtrack unterstützt die sexuelle Atmosphäre, und letztlich gelingt X, was „The Farmer’s Daughter“ versucht: Der Film liefert Handlung, Dialoge und Charaktere, die auch ohne die „niederen“ Schauwerte bestehen könnten, in der Kombination mit ihnen aber nicht nur Liebhaber*innen des Genres sehr glücklich machen werden.

Christian Klose

Details

Originaltitel: X
USA 2022, 105 min
Sprache: Englisch
Genre: Horror
Regie: Ti West
Drehbuch: Ti West
Kamera: Eliot Rockett
Schnitt: David Kashevaroff, Ti West
Musik: Tyler Bates, Chelsea Wolfe
Verleih: Capelight Pictures
Darsteller: Jenna Ortega, Brittany Snow, Mia Goth, Martin Henderson
Kinostart: 19.05.2022

Website
IMDB

Vorführungen

Vorführungen

Filter
Multiplexe anzeigen

X (2022)

(X) | USA 2022 | Horror | R: Ti West

1979 fährt eine kleine ambitionierte Filmcrew zu einer abgelegenen Farm, wo ihr neues Werk „The Farmer’s Daughter“ entstehen soll, ein „anspruchsvoller“ Porno. 24 Stunden nach der Ankunft des Teams ist der örtliche Sheriff mit den Spuren eines Blutbads konfrontiert.

Vorführungen

b-ware! ladenkino

03.07. – So

TicketsKartenreservierung: https://www.kinoheld.de/Kino-Berlin/b-ware%21%20Ladenkino OmU11:00

Central Hackescher Markt

HEUTE

OmU18:30

01.07. – Fr

OmU18:30

02.07. – Sa

OmU15:15

04.07. – Mo

OmU18:30

05.07. – Di

OmU18:30

06.07. – Mi

OmU18:30

City Kino Wedding

03.07. – So

TicketsKartenreservierung: Tel. 0152/596 87 921 OmU20:30

ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR.
Die Inhalte dieser Webseite dürfen nicht gehandelt oder weitergegeben werden. Jede Vervielfältigung, Veröffentlichung oder andere Nutzung dieser Inhalte ist verboten, soweit die INDIEKINO BERLIN UG (haftungsbeschränkt) nicht ausdrücklich schriftlich ihr Einverständnis erklärt hat.