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Words and Pictures

Owen vs. Binoche

Clive Owen als unkonventioneller Englischlehrer Jack und Juliette Binoche als Kunstlehrerin Dina Delsanto liefern sich einen gewitzten Kampf um die Vorherrschaft von Wort und Bild.

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Die Feder ist mächtiger als das Schwert, sagt der eine. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt die eine. Worte gegen Bilder, Bilder gegen Worte. Ein ungewöhnlicher Wettstreit zwischen zwei außergewöhnlichen Personen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Scheinbar.
Jack Marcus ist Englischlehrer an einem amerikanischen Internat. Seine Schüler himmeln den für seine unkonventionellen Unterrichtsmethoden berüchtigten Schriftsteller an, doch bei seinen Kollegen treffen diese auf weniger Begeisterung. Auch die unnahbare Dina Delsanto, die neue Kunstlehrerin seiner Klasse, reagiert auf seine Avancen mit Kälte. Als sie seine Klasse bald darauf auch noch davon überzeugen will, dass die bildende Kunst der Sprache naturgemäß überlegen ist, ruft Jack seine Schüler zum Krieg zwischen Wort und Bild auf. Aus der anfänglichen Rivalität zwischen den beiden wächst bald Zuneigung für einander, doch Jacks Depressionen und sein Alkoholismus stellen die ohnehin problematische Beziehung der zwei Kontrahenten auf eine harte Probe.
Die überspitzten Wortgefechte zwischen den Dina und Jack, lustvoll gespielt von Juliette Binoche und Clive Owen, wecken Erinnerungen an romantische Screwball-Komödien wie HARRY & SALLY und SCHLAFLOS IN SEATTLE. Regisseur Fred Schepisi (DAS RUSSLAND-HAUS, ROXANNE) inszeniert das Potpourri aus Komik und Dramatik ohne die Harmonie zwischen Leichtigkeit und Ernst aus den Augen zu verlieren. So berührt WORDS & PICTURES neben dem ewigen Geschlechterkampf auch Themen wie Schul-Mobbing und die philosophische Auseinandersetzung mit der Bedeutsamkeit von Worten und Bildern in der modernen Gesellschaft. Bemerkenswert sind auch Dinas großformatige, abstrakte Bilder, die Binoche eigens für den Film gemalt hat.

David Herger

Details

Originaltitel: Words & Pictures
USA 2013, 111 min
Genre: Drama, Komödie
Regie: Fred Schepisi
Drehbuch: Gerald Di Pego
Kamera: Ian Baker
Schnitt: Peter Honess
Musik: Paul Grabowsky
Verleih: Senator
Darsteller: Juliette Binoche, Clive Owen, Amy Brenneman, Bruce Davison, Adam DiMarco
FSK: oA
Kinostart: 22.05.2014

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