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The Dark And The Wicked

Übermacht des Bösen

Regisseur Bryan Bertino (THE STRANGERS) bedient sich großzügig an Elementen aus Spukhausfilmen der letzten 30 Jahre und dreht mit ihnen die Schreckensschraube immer höher, bis es am Sonntag zur letzten Konfrontation um die Seele des alten David Straker kommt.

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THE DARK AND THE WICKED erzählt die letzte Woche im Leben von David Straker. Der alte Mann liegt schon lange komatös in seinem Bett auf der heruntergekommenen Farm. Er wird von seiner Frau versorgt, aber als abzusehen ist, dass sein Tod bevorsteht, reisen die erwachsenen Kinder Louise und Michael an, um ihrer Mutter beizustehen. Die Mutter protestiert, dass sie nicht hätten kommen sollen, denn sie befürchtet, dass etwas Böses auf dem Weg ist. Am Dienstag zieht sie sich aus der Affäre, indem sie sich im Stall erhängt, wo die Schafe nervös blöken und das selbstgebaute Windspiel scheinbar eigenständig klimpert, und ab da beginnt der Schrecken. Die Eltern erscheinen Louise und Michael plötzlich und entstellt, nur um sich dann wieder in Luft aufzulösen, und auch ein herbeigerufener Priester kann nur noch ein paar Plattitüden abliefern, bevor er der Nächste ist, dessen Form die böse Macht annimmt: Offenbar hat es das Böse auf Davids Seele abgesehen und wird sie sich holen, sollte er alleine sterben. Regisseur Bryan Bertino (THE STRANGERS) bedient sich großzügig an Elementen aus Spukhausfilmen der letzten 30 Jahre und dreht mit ihnen die Schreckensschraube immer höher, bis es am Sonntag zur letzten Konfrontation um Davids Seele kommt. Dabei wird die ansonsten gern genutzte Möglichkeit einer profanen Erklärung ausgelassen. Das Böse ist real, immer und überall und jede noch so unschuldige Szene, in der vielleicht eine Rettung gefunden werde könnte, wird zur nächsten Gelegenheit, um dessen umfassende Macht zu zeigen. Auch wenn die einzelnen Szenen solide inszeniert sind, macht diese Übermacht den Film ermüdend und weniger packend als die ähnlich gelagerten LAMB oder RELIC. In diesem Film gibt es ein Leben nach dem Tod, aber keinen Grusel nach dem letzten Schrei.

Christian Klose

Details

Originaltitel: The Dark and the Wicked
USA 2020, 93 min
Genre: Horror
Regie: Bryan Bertino
Drehbuch: Bryan Bertino
Kamera: Tristan Nyby
Schnitt: William Boodell, Zachary Weintraub
Musik: Tom Schraeder
Verleih: drop-out Cinema
Darsteller: Marin Ireland, Michael Abbott Jr., Xander Berkeley, Lynn Andrews
FSK: 16
Kinostart: 14.04.2022

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The Dark And The Wicked

(The Dark and the Wicked) | USA 2020 | Horror | R: Bryan Bertino | FSK: 16

Regisseur Bryan Bertino (THE STRANGERS) bedient sich großzügig an Elementen aus Spukhausfilmen der letzten 30 Jahre und dreht mit ihnen die Schreckensschraube immer höher, bis es am Sonntag zur letzten Konfrontation um die Seele des alten David Straker kommt.

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