
Neue Notiz
The Celluloid Closet
THE CELLULOID CLOSET hält das Zuschauerinteresse durch wunderbare Ausschnitte erinnernswerter Schwulen- und Lesbenszenen im Bann, und zwar Szenen, die explizit homosexuell gemeint waren, und andere, die man so interpretieren kann.
Hollywood war schon immer ziemlich queer! Doch bis 1968 verbot ein konservativer Produktionscode die offene Darstellung von Schwulen und Lesben auf der Leinwand. Kreative Filmemacher:*innen schafften es trotzdem immer wieder, schwules und lesbisches Begehren auf die Leinwand zu bringen mal verschlüsselt und nur für Eigeweihte erkennbar, mal beeindruckend direkt und eigentlich unübersehbar. In den 1970ern löste sich das queere Kino allmählich von den Restriktionen ehe mit dem "New Queer Cinema" ab Ende der 1980er Jahre eine große Bandbreite von nicht-heteronormativen Perspektiven und Lebenserfahrungen den Weg zu Filmfestivals und ins Kino fand. Die Dokumentation blickt zurück auf 100 Jahre Filmgeschichte und rekonstruiert auf Basis von Vito Russos gleichnamigem, bahnbrechenden Sachbuchklassiker die Zeichen, Motive, Subtexte und Stereotypen des queeren Hollywoodkinos.
Originaltitel: The Celluloid Closet (Gefangen in der Traumfabrik)
USA 1995, 102 min
Genre: Dokumentarfilm, Historischer Film, Queer Cinema
Regie: Robert Epstein, Jeffrey Friedman
Drehbuch: Rob Epstein, Jeffrey Friedman, Sharon Wood
Verleih: SALZGEBER
Darsteller: Whoopi Goldberg, Tony Curtis, Susan Sarandon
FSK: 12
Kinostart: 29.05.2025
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