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Suicide Tourist – Es gibt kein Entkommen

Alptraum im Flow

Max hat einen unheilbaren Gehirntumor. Über Umwege erfährt er eines Tages von dem abgelegenen Luxus-Wellness-Paradies „Hotel Aurora“, das Lebensmüden beim Sterben hilft, und checkt dort ein.

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In WHEN ANIMALS DREAM (2014) entfaltete sich eine surreale Geschichte aus einem naturalistischen Szenario. In einem klaustrophobischen Fischerdorf erlebt eine junge Frau seltsame Veränderungen: In Mondnächten wachsen ihr Haare und ein unstillbarer Blutdurst überkommt sie. Die Art wie die feindseligen Dorfbewohner auf das Exzessive, Fremde reagieren, dass sie repräsentiert, war einem nicht nur aus Werwolf-Geschichten vertraut. Das damalige Dreamteam aus Jonas Alexander Arnby (Regie), Niels Thastum (Kamera) und Mikkel Hess (Musik) hat nun einen neuen, ähnlich atmosphärischen, elegant dahinschwebenden Alptraum gedreht. Wieder nimmt das Drama seinen Ausgang in einer vertraut wirkenden Gegenwart: Max (Nikolaj Coster-Waldau) hat einen unheilbaren Gehirntumor, und während er sich gegenüber seiner Freundin Laerke (Tuva Novotny) um Fassung bemüht, möchte er eigentlich am liebsten sterben. SUICIDE TOURIST erzählt von seinem Gefühlszustand als einer großen Benommenheit, in die nur wenig einzudringen vermag. Spärliches graues Licht fällt hier und da in überwiegend verschattete Bilder. Oft ist die Sicht verstellt und die Geräusche orientieren sich an Max‘ Innenleben. Seine Freundin hört er kaum, doch das Brummen des CT fräst sich ins Gehirn. Über einen Versicherungsfall, den er betreut, erfährt Max eines Tages von einem „Hotel Aurora“, das Lebensmüden beim Sterben hilft, und checkt dort ein. Ein Hubschrauber bringt ihn in die norwegischen Berge in ein abgeschiedenes hyper-modernes Luxus-Wellnes-Paradies aus Sichtbeton und Vollholz, in dem die Insassen in sanften Gesprächen ihren Traum-Tod planen. Die Idylle trägt jedoch nur so lange, wie die Kunden sich willig führen lassen, wer Zweifel bekommt, und den Schöner-Sterben-Alptraum beenden möchte, lernt: Aus dem Hotel Aurora kehrt niemand zurück.

Hendrike Bake

Details

Originaltitel: Selvmordsturisten
Dänemark/Norwegen/Deutschland 2019, 90 min
Genre: Drama, Mysterie
Regie: Jonas Alexander Arnby
Drehbuch: Rasmus Birch
Kamera: Niels Thastum
Schnitt: Yorgos Mavropsaridis
Musik: Mikkel Hess
Verleih: DCM Film
Darsteller: Nikolaj Coster-Waldau, Tuva Novotny, Kate Ashfield, Robert Aramayo
FSK: 12
Kinostart: 02.07.2020

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Suicide Tourist - Es gibt kein Entkommen

(Selvmordsturisten) | Dänemark/Norwegen/Deutschland 2019 | Drama, Mysterie | R: Jonas Alexander Arnby | FSK: 12

Max hat einen unheilbaren Gehirntumor. Über Umwege erfährt er eines Tages von dem abgelegenen Luxus-Wellness-Paradies „Hotel Aurora“, das Lebensmüden beim Sterben hilft, und checkt dort ein.

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