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Sag du es mir

Wahrheit hinter den Täuschungen

René hat Silke ins Wasser gestoßen. Moni will ihrer Schwester Silke helfen. Aus drei Perspektiven erzählt Michael Fetter Nathansky eine Geschichte, die Täuschungen und Wahrheiten umkreist.

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SAG DU ES MIR, der Debütfilm von Michael Fetter Nathansky, beginnt mit einem Kamerablick auf die Eisenbahnbrücke vor der Neustädter Havelbucht in Potsdam mit den renovierten Plattenbau-Hochhäusern im Hintergrund. Auf der Brücke kommt von links eine Frau ins Bild, die sich über das Geländer beugt und ins Wasser schaut. Von rechts taucht ein Mann auf, der sie ins Wasser stößt. Die Tat, um die sich alles dreht, wird zunächst aus der Ferne betrachtet, danach erst kommt die Kamera den beteiligten Personen nahe. Silke (Gisa Flake) ist die Frau, die ins Wasser gestoßen wurde, ohne sich dabei allerdings ernsthaft verletzt zu haben. Moni (Christina Große), ihre Schwester, lebt eigentlich in Mallorca, ist aber ihrer Schwester wegen zurückgekommen, vorgeblich, um Silke zu helfen. René (Marc Ben Puch), der Mann der Silke ins Wasser gestoßen hat, kämpft mit Wutausbrüchen, weiß aber auch nicht genau, warum er das getan hat. Anscheinend hat es etwas damit zu tun, dass sein bester Kumpel Sven heiratet. Die Geschichte, die Nathansky in SAG DU ES MIR erzählt, ist ziemlich steil konstruiert und wird je einmal aus Monis, Renés und schließlich Silkes Perspektive erzählt. Wenn ein früher Andreas-Dresen-Film eine brandenburgische Version von Kurosawas RASHOMON erzählt hätte, sähe das vielleicht ähnlich aus. Fast durchgehend mit der Steadycam gedreht, und von den Darsteller:innen im Brandenburger Tonfall gesprochen, folgt der Film den stilistischen Codes der Authentizitätsproduktion, während die Erzählung Lüge und Wahrheit umkreist und sich dabei selbst bemühen muss, glaubhaft genug zu bleiben. Das fällt dem Film nicht ganz so leicht, auch wenn den Dialogen immer wieder Brandenburger Schnoddrigkeit gelingt. Die Wahrheit hinter all den Täuschungen wirkt am Ende dann auch etwas zu schlicht.

Hannes Stein

Details

Deutschland 2019, 104 min
Sprache: Deutsch
Genre: Drama
Regie: Michael Fetter Nathansky
Drehbuch: Michael Fetter Nathansky
Kamera: Leander Ott
Schnitt: Camila Mercadal
Musik: Marcus Sander
Verleih: missingFILMs
Darsteller: Christina Große, Marc Ben Puch, Gisa Flake, Hendrik Arnst, Patrick Heinrich, Walid Al-Atiyat
FSK: 12
Kinostart: 15.10.2020

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Sag du es mir

Deutschland 2019 | Drama | R: Michael Fetter Nathansky | FSK: 12

René hat Silke ins Wasser gestoßen. Moni will ihrer Schwester Silke helfen. Aus drei Perspektiven erzählt Michael Fetter Nathansky eine Geschichte, die Täuschungen und Wahrheiten umkreist.

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