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Preis des Goldes – Goldrausch unter mongolischen Nomaden

Seit den 90er-Jahren ist in der Mongolei das Goldfieber ausgebrochen, und die Minen wurden unter ausländischen Konzernen aufgeteilt. Auch ungefähr 100.000 (ehemalige) Nomaden, illegale Goldgräber, wollen an dem Reichtum teilzuhaben.

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Die Tradition der Nomaden der Wüste Gobi verbietet es, Metalle und Steine aus dem Boden zu holen – nicht einmal Kinder dürfen Steine sammeln. Doch seit den 90er-Jahren ist in der Mongolei das Goldfieber ausgebrochen, und die Minen wurden unter ausländischen Konzernen aufgeteilt. Auch ungefähr 100.000 (ehemalige) Nomaden, illegale Goldgräber, die "Ninjas" genannt werden, wollen an dem Reichtum teilzuhaben. Mithilfe geologischer Karten aus der sowjetischen Zeit, uralten Bohrgeräten, einer Zigarette im Mundwinkel und selbst gebastelten Dynamitstangen, graben sie in mühevoller Arbeit ein Loch in den Boden. Der Film begleitet eine Gruppe "Ninjas", bestehend aus zwei Bossen, drei Arbeitern und einer Köchin, bei dieser fast aussichtslosen Arbeit. Dabei fängt er sehr physische und raue Bilder aus der Weite der Wüste und der Enge des stets einsturzgefährdeten Schachts ein. Der Preis des Goldes wird an den Rohstoffbörsen verhandelt – spürbar aber wird er, wenn das Gold in Handarbeit geschürft wird.

Details

Originaltitel: Preis des Goldes
D 2011, 87 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Sven Zellner, Chingunjav Borkhuu
Drehbuch: Sven Zellner
Verleih: Unbekannt

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