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Paddington

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Als der kleine Bär Paddington nach London kommt, hat er nichts weiter dabei als seinen Schlapphut, einen Koffer voller Marmelade und das Schildchen, das ihm seine Tante umgehängt hat und auf dem steht: Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären, dankeschön. In Paddington Station sitzt Paddington dann sehr lange auf seinem Koffer, bis am Abend Familie Brown vorbei kommt und ihn mit nach Hause nimmt. Nur für eine Nacht...

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Nachdem der kleine Bär Paddington bei einem Erdbeben im „dunkelsten Peru“ seinen Onkel verloren hat, versteckt ihn seine Tante als blinden Passagier in einem Frachtschiff und schickt ihn nach London. Paddington hat nichts weiter dabei als seinen Schlapphut, einen Koffer voller Marmelade und das Schildchen, das ihm seine Tante umgehängt hat und auf dem steht: Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären, dankeschön. In London angekommen sitzt Paddington dann sehr lange sehr einsam mit seinem Schild und Hut auf seinem Koffer, bis am Abend Familie Brown vorbei kommt und ihn mit nach Hause nimmt. Nur für eine Nacht. PADDINGTON erzählt die Geschichte, wie aus den Browns und Paddington doch eine Familie wird, obwohl Paddington nicht nur anders aussieht, sondern sogar „einer anderen Spezies“ angehört. Es gibt auch noch einen Extra-Thriller-Plot um eine böse Wissenschaftlerin, gespielt von Nicole Kidman, die Paddington für ihr Museum ausstopfen will, aber der wäre eigentlich gar nicht unbedingt nötig. Paddington hat einen Niedlichkeitsfaktor von ungefähr 1000%. Wenn der kleine Bär seiner neuen Familie hinterherwackelt und dabei an jeder Straßenecke stehen bleibt um interessante neue Sachen anzugucken, oder wenn er zum ersten Mal mit Rolltreppen, Klebeband oder Teekannen konfrontiert wird, ist das mindestens so unterhaltend wie eine Verfolgungsjagd im Naturkundemuseum. Obwohl auch die ziemlich niedlich ist, denn Paddington ist etwas ungeschickt und macht sehr bärige Watschelbewegungen. Die Bildgestaltung und Animation erinnern ein bisschen an Wes Anderson und ein bisschen an die Aardman Filme. Ulkige Zentralperspektiven, bunte Farben, technische Gimmicks und sehr sehr expressive traurige Bärenaugen wirken ihren Zauber. Als der flauschige Bootsflüchtling am Ende im Land bleiben darf, leuchten die auf die allerentzückendste Weise auf und ein kleiner Bär seufzt: „Zuhause“.

Hendrike Bake

Details

Kanada/Frankreich/Großbritannien 2014, 95 min
Sprache: Englisch
Genre: Familienfilm, Komödie
Regie: Paul King
Drehbuch: Paul King, Michael Bond
Kamera: Erik Wilson
Schnitt: Mark Everson
Verleih: Studiocanal
Darsteller: Nicole Kidman, Colin Firth, Jim Broadbent, Julie Walters, Hugh Bonneville, Sally Hawkins, Madeleine Harris, Samuel Joslin, Tim Downie
FSK: oA
Kinostart: 04.12.2014

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