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Nadar

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In dem künstlerischen Dokumentarfilm begtibt sich die Filmemacherin Carla Subriana auf die Spuren ihrer eigenen Familie. Ausgangspunkt ihrer Suche ist die mysteriöse und Ermordung ihres Großvaters zu Zeiten des Franco- Regimes, dessen Hergang die Regisseurin zu rekonstruieren sucht. Zusammengesetzt aus diversen Fragmenten, Quellen und Erzählungen, Bruchstücken individueller und kollektiver Erfahrungen dieser Zeit, ergibt sich allmählich ein Bild über den Hergang des Geschehens und des damaligen Lebens. Dabei verlagert sich die anfängliche Fragestellung zunehmend auf die familiäre Konstellation der Regisseurin - das Aufwachsen ohne Vater, was sich innerhalb der Familie symptomatisch fortzusetzen scheint, zugleich ein Aufwachsen innerhalb einer Reihe selbstbewusster und selbstbestimmter Frauen.

Zu dem Zeitpunkt, als sich Carla Subirana auf die Suche nach der Wahrheit um diese von Schweigen umgebenen Thematik begibt, ist ihre Großmutter bereits an Alzheimer erkrankt und auch bei ihrer Mutter wird das Voranschreiten derselben Erkrankung diagnostiziert.



In ihrem künstlerischen Film vergleicht Subirana den kreativen Prozess, der sich über Jahre hinzieht, mit Unterwasserschwimmen - von der beständigen Gefahr des Ertrinkens determiniert.

Hackesche Höfe Kino

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D 2017, 86 min

Vorführungen

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