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Hella Hirsch und ihre Freunde

HELLA HIRSCH UND IHRE FREUNDE von Barbara Kasper und Lothar Schuster erzählt die Geschichte der Hella Hirsch, einer jungen Jüdin aus Berlin, die 1934, mit 14 Jahren, den Widerstandskreis um Herbert Baum kennen lernte. Es sind junge Menschen, junge, jüdische Widerständler aus Berlin, deren Schicksal in der Nazi-Diktatur der Film hier auf ungewöhnlich eindringliche Weise nahe kommt.

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Es sind junge Menschen, junge, jüdische Widerständler aus Berlin, deren Schicksal in der Nazi-Diktatur der Film hier auf ungewöhnlich eindringliche Weise nahe kommt. Sie widersetzten sich den einschränkenden Verordnungen der Nationalsozialisten, indem sie versuchten weiterhin normal zu leben. Sie veranstalteten Schallplattenabende, machten Gruppenfahrten ins Umland, obwohl Juden dies per Gesetz untersagt war. Der Film ist der Versuch, dokumentarisch zu arbeiten, ohne Zeitzeugen. Barbara Kasper und Lothar Schuster erzählen die Geschichte an Orten in Berlin, die für Hella Hirsch wichtig waren. Sie arbeiten mit den Elementen Fotografie, Text, Schrift und Archivton. Der Film ist sehr streng und karg gebaut. Der Kontrast der kühlen Bilder und die Stimmen im Off ergänzen sich. Vieles setzt sich im emotionalen Hall erst in Kopf und Herz der Zuschauer zusammen.

Arsenal – Institut für Film und Videokunst

Details

Deutschland 2007, 35 min
Sprache: Deutsch
Genre: Kurzfilm
Regie: Barbara Kasper, Lothar Schuster

Vorführungen

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