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Die schönste Zeit unseres Lebens

Hinter dem Vorhang

Viktors schönster Tag war der 14.5.1974. Da war er sorglose 25, träumte von einer Karriere als Comiczeichner und begegnete der Frau, die er einmal heiraten würde. Mit Hilfe einer Eventagentur will Viktor diesen einen Tag als immersives Theater nun noch einmal erleben.

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Der schönste Tag in seinem Leben war der 14.5.1974, sagt Viktor (Daniel Auteuil). Da war er sorglose 25, träumte von einer Karriere als Comiczeichner und begegnete der Frau, die er einmal heiraten würde. Heute sind seine Comics nur wenigen in Erinnerung, und Marianne (Fanny Ardant) hat den lethargischen Meckerer gerade vor die Tür gesetzt. Mit Hilfe der Eventagentur eines Fans, den er in jungen Jahren inspirierte, will Viktor diesen einen Tag als immersives Theater nun noch einmal erleben. Ebenso wie die Erinnerung ist die Reproduktion schöner als das Original, mit einer Regie, die Licht und Einsätze perfekt koordiniert und auch auf spontane Wünsche reagiert, vor allem aber mit Margot (Doria Tiller), der Marianne-Darstellerin. Um den weiteren Aufenthalt im Jahr 1974 zu bezahlen, verkauft Viktor sein Ferienhaus und setzt er sich sogar wieder an sein Zeichenbrett. Marianne hingegen ist zunehmend frustriert: von ihren Freunden, ihrem Liebhaber, und der virtuellen Therapeutin, mit der sie ihre Arbeit revolutionieren wollte. Und vielleicht vermisst sie ihren Viktor doch ein bisschen. Aber gegen eine zum Leben erweckte Idealerinnerung kommt die schnöde Realität nicht an. Oder doch?
Es gibt da nämlich noch diverse weitere Ebenen. Hinter den Spiegeln der verrauchten Kneipe sitzen der aufbrausende Regisseur (und On-Off-Lover von Margot) und sein Team, das viel rennen und schwitzen muss, um Viktors magisch-realistischen Traum zu verwirklichen. Es ist nicht der einzige Vorhang, den der Film innerhalb der Handlung zur Seite zieht, um das eben Gesehene in einem ganz anderen Licht zu zeigen. Was sich dabei enthüllt, ist von Zuneigung und Verspieltheit durchzogen. Und so lohnt es sich auch ohne den Weichzeichner der Nostalgie für Viktor und Co., die schönste Zeit noch einmal aufleben zu lassen, und im wahren Leben, ganz ohne Regie, an sie anzuschließen.

Christian Klose

Details

Originaltitel: La belle époque
Frankreich 2019, 115 min
Genre: Komödie, Liebesgeschichte
Regie: Nicolas Bedos
Drehbuch: Nicolas Bedos
Kamera: Nicolas Bolduc
Musik: Anne-Sophie Versnaeyen
Verleih: Constantin Film Verleih
Darsteller: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant, Pierre Arditi
FSK: 12
Kinostart: 28.11.2019

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Die schönste Zeit unseres Lebens

(La belle époque) | Frankreich 2019 | Komödie, Liebesgeschichte | R: Nicolas Bedos | FSK: 12

Viktors schönster Tag war der 14.5.1974. Da war er sorglose 25, träumte von einer Karriere als Comiczeichner und begegnete der Frau, die er einmal heiraten würde. Mit Hilfe einer Eventagentur will Viktor diesen einen Tag als immersives Theater nun noch einmal erleben.

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