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Das neue Evangelium

Was würde Jesus im 21. Jahrhundert predigen? Wer wären seine Jünger? Der Doku-Spielfilm kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen des Evangeliums zurück und inszeniert es als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt ist von Unrecht und Ungleichheit. Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet, der Jesus verkörpert, entsteht eine zutiefst biblische Geschichte. Nach Jesus' Vorbild kehrt Yvan als "Menschenfischer" in das größte der Flüchtlingslager bei Matera zurück. Unter den dort Gestrandeten, findet er seine "Jünger". Verzweifelte, die über das Mittelmeer nach Europa gekommen sind, um auf den Tomatenfeldern Süditaliens versklavt zu werden und dort unter unmenschlichen Bedingungen in regelrechten Ghettos hausen – allein in Italien sind das mehr als 500.000 Menschen. Gemeinsam mit ansässigen Kleinbäuerinnen und -bauern begründen sie den "Revolte der Würde" ("The Revolt of Dignity"), eine politische Kampagne, die für die Rechte von Migrantinnen und Migranten kämpft.

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In DAS NEUE EVANGELIUM zieht der Schweizer Regisseur Milo Rau eine direkte Verbindung von der antiken Figur Jesus zu modernen Revolutionären, wie zum Beispiel Jesus-Darsteller Yvan Sagnet, der sich für die Interessen von Agrararbeiter*innen in Italien stark macht. In den Kulissen und Lokalitäten alter Bibelschinken gedreht erhält die Geschichte eine neue Lebendigkeit.

Details

Originaltitel: Das Neue Evangelium
Deutschland/Schweiz 2020, 107 min
Genre: Dokumentarfilm, Drama, Bibelfilm
Regie: Milo Rau
Drehbuch: Milo Rau
Kamera: Thomas Eirich-Schneider
Schnitt: Katja Dringenberg
Musik: Vinicio Capossela, Elia Rediger, Ras Bamba
Verleih: Port-Au-Prince
Darsteller: Yvan Sagnet, Maia Morgenstern, Enrique Irazoqui, Marcello Fonte
Kinostart: 17.12.2020

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