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Das Land meines Vaters

Bauernleben

Der junge Pierre (Guillaume Cane) kehrt nach einem Aufenthalt in den USA in seine französische Heimat zurück, um den Hof des Vaters zu übernehmen. Zwanzig Jahre später wächst der Druck und Pierre droht der Verlust des Hofes.

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Der Schein trügt. Die goldenen Felder, die Sonne, die Farben, das Licht. Ende der siebziger Jahre, als der junge Pierre (Guillaume Cane) nach einem Aufenthalt in den USA in seine französische Heimat zurückkehrt, macht das Leben auf dem Land noch Sinn. Er hat sich entschlossen, den Hof des Vaters zu übernehmen, wie es sich gehört. Auch eine Frau hat er an seiner Seite, die ihn liebt und ihn in seinem Vorhaben unterstützen will. Es kann also eigentlich gar nichts schief gehen, zumal der Vater den Familienbetrieb vorbildlich geführt hat. Nicht umsonst ist sein Hof der schönste in der ganzen Region. Aber ein einfacher Schwenk in die Gegenwart zeigt, das sich das Bauernleben innerhalb von zwei Jahrzehnten stark gewandelt hat. Der Druck von außen ist gewachsen, die Konkurrenz, die Schulden, die Kredite, all das macht Pierre zu schaffen, der mittlerweile eine vierköpfige Familie zu ernähren hat. Sein Sohn geht schon auf die Agrarschule, um später ebenfalls in seine Fußstapfen zu treten. Aber wenn es so weiter geht, kann Pierre den Hof nicht mehr lange halten. Die herablassenden Belehrungen seines alten Herrn geben ihm den Rest.
Edouard Bergeons aufrichtiges Drama DAS LAND MEINES VATERS zeichnet den Verlauf der Depression nach, in die Pierre immer tiefer hineinstürzt, je mehr ihm die Dinge entgleiten. Panikattacken und unkontrollierte Ausraster häufen sich, bis irgendwann auch seine Frau nicht mehr weiter weiß und nach Hilfe sucht, aber da ist es bereits zu spät. Für Pierre. Und in gewisser Weise auch für den Film. Bergeon, der hier seine eigenen Kindheitserinnerungen verarbeitet, nimmt sich etwas zu lange Zeit, um zu seinem finalen Akt zu gelangen, der alles erschüttert und schließlich die bestürzende Wahrheit hinter der Geschichte offenbart. Ein strafferes Drehbuch hätte die Wirkung um Einiges verstärkt.

Pamela Jahn

Details

Originaltitel: Au nom de la terre
Frankreich/Belgien 2019, 103 min
Genre: Drama
Regie: Edouard Bergeon
Drehbuch: Edouard Bergeon, Emmanuel Courcol, Bruno Ulmer
Kamera: Éric Dumont
Musik: Thomas Dappelo
Verleih: Weltkino
Darsteller: Guillaume Canet, Veerle Baetens, Anthony Bajon
FSK: 12
Kinostart: 18.11.2021

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(Au nom de la terre) | Frankreich/Belgien 2019 | Drama | R: Edouard Bergeon | FSK: 12

Der junge Pierre (Guillaume Cane) kehrt nach einem Aufenthalt in den USA in seine französische Heimat zurück, um den Hof des Vaters zu übernehmen. Zwanzig Jahre später wächst der Druck und Pierre droht der Verlust des Hofes.

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