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Charite und Vivantes – Kämpfe im Gesundheitsbereich in Berlin

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In Berlin finden wichtige Kämpfe im Gesundheitsbereich statt. Die Kolleg_innen von Charité und Vivantes wollen die Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen und der Krankenversorgung nicht hinnehmen. Beides ist eine Folge der schrittweisen Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung seit den 1990er Jahren, die für die Beschäftigten zu immer härterer Arbeitsverdichtung und krankmachendem Stress führt.

Die Beschäftigten der Charité haben nach jahrelangen Mobilisierungen 2016 einen Entlasungstarifvertrag erkämpft, der einen Mindestpersonalschlüssel für die Intensivstationen und die Kinderklinik festlegt. – Der Tarifvertrag soll nun ausgerechnet dadurch kassiert werden, dass die Charité in den Verband der Kommunalen Arbeitgeber eintritt.

Um Kosten einzusparen und Gewinne zu erzielen, haben Charité und Vivantes Töchterunternehmen gegründet, u.a. die Charité Facitity Management (CFM) bzw. Vivantes Service GmbH (VSG). Die in diese Tochtergesellschaften ausgelagerten Beschäftigten arbeiten für viel weniger Lohn als vor der Auslagerung. Sie wehren sich und kämpfen für angemessene Löhne und unbefristete Arbeitsverhältnisse.

https://www.klassegegenklasse.org/veranstaltung-in-berlin-charite-und-vivantes-kaempfe-im-gesundheitsbereich-in-berlin/

Details

D 2017, 60 min
Genre: Dokumentarfilm

Vorführungen

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