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Call Jane

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USA 1968: Die Anwaltsgattin Joy (Elizabeth Berkley) erkrankt während der Schwangerschaft an einer Herzinsuffizienz. "Was kann man tun?", fragt sie ihren Arzt. "Nicht schwanger sein", ist seine Antwort. Joys Überlebenschancen liegen bei 50%, also berät sich der Vorstand des örtlichen Krankenhauses darüber, ob man einen Schwangerschaftsabbruch genehmigt. Sie entscheidenden sich dagegen, und Joy nimmt die Sache selbst in die Hand und kontaktiert „Jane“, ein Feministinnenkollektiv unter der Führung von Virginia (Sigourney Weaver), die im Untergrund Abbrüche anbieten. Virginia und ihre Genossinnen kümmern sich im Nachhinein noch liebevoll um Joy, schaffen es aber auch, dass sie immer mehr selbst in die Struktur des Kollektivs eingebunden wird. Zuerst holt sie nur Kundinnen ab, aber schon bald assistiert sie selbst im OP und muss sich entscheiden, wie wichtig es ihr ist, Verantwortung für ihr Schicksal und das anderer Frauen zu übernehmen und was sie bereit ist, dafür zu riskieren.
Trotz der schwierigen Thematik ist der Film zwar dramatisch, aber auch angenehm unaufgeregt, hat positive und humorvolle Momente und kommt erstaunlicherweise komplett ohne „böse“ Charaktere aus.

17.2., 15 Uhr: Friedrichstadtpalast
19.2., 12 Uhr: Berlinale Palast

Details

USA 2022, 121 min
Sprache: Englisch
Regie: Phyllis Nagy
Drehbuch: Hayley Schore, Roshan Sethi
Darsteller: Elizabeth Banks, Sigourney Weaver, Chris Messina

Vorführungen

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