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Festival Retrospektive

Das achtung berlin Festival sollte eigentlich im April stattfinden und ist nun in den September umgezogen. Um die Wartezeit zu überbrücken, haben achtung berlin und das Berliner Label Darling Berlin sich zusammengetan und stellen ab sofort „Filmperlen“ aus 15 Festivaljahren zum Wiederentdecken in einer eigen Playlist ins Netz: https://www.youtube.com/user/darlingberlin/playlists

Am 13.5. geht’s los und täglich um 18 Uhr gibt es neue alte Ware. Mit dabei:

Lottaleicht, D 2015, Regie: Stella Denis, 15 Min., Kurzfilm
Als Lotta, die in einer WG-Kommune in der Provinz aufwuchs, bei einem Heimatbesuch in ein absurdes Weingelage ihrer alten Mitbewohner gerät, wird ihr klar, dass es Zeit ist, sich von den idealisierten Bildern ihrer Vergangenheit abzunabeln.

Kaptn Oskar, D 2013, Regie: Tom Lass, 78 Min., Langfilm
Oskar geht’s nicht gut. Seine Exfreundin hat seine Wohnung abgefackelt und nun gammelt er in einer schäbigen Keller-Absteige vor sich hin. Doch dann trifft er Masha. Ihr geht es auch nicht gut. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Einsamkeit und lassen sich durch Berlin treiben.

Kosmonautensehnsucht, D 2016, Regie: Catharina Göldner, 60 Min., Mittellanger Film
Die Theaterinspizienten Miriam wartet während der Sommerferien ungeduldig darauf, dass ihr Schwarm, eine Kosmonautin, aus dem All zurückkehrt. Als sie nichts von der Angebeteten hört, konsultiert sie einen Astrologen. Der sagt ihr, dass ihre perfekte Partnerin am 19. Januar 1985 geboren sein müsse – das ist nicht der Geburtstag der Kosmonautin...

Krach der Stille, D 2017, Regie: Theresa Henning, 83 Min., Langfilm
Drei Fremde sitzen zusammen in einem Auto. Ulrike, ohne Job und Wohnung, Anna, von allen verlassen und perspektivlos, und Thomas, ziel- und bewusstlos. Unfreiwillig werden sie zu einer Schicksalsgemeinschaft. Auf der Reise durch Deutschland begegnen sie Gott, feiern persisches Neujahr, drehen einen Film und träumen von bedingungsloser Liebe.

blank, D 2016, Regie: Sarah Blaßkiewitz, 53 Min., Mittellanger Film
Die beiden Frauen Mila und Charly nutzen das „escapen“, also Abhauen, als Mittel, um sich ihren Sinnkrisen nicht stellen zu müssen. In der Hoffnung, an einem anderen Ort einen Weg aus der inneren Sackgasse zu finden, begeben sie sich kurz entschlossen auf einen Roadtrip in Richtung Meer, unterschätzen dabei aber, dass sie sich ja selbst auf die Reise mitgenommen haben...

The Invisible String, D 2012, Regie: Jan Bäss, Michael Osterhoff, Greg Marter, 80 Min., Dokumentarfilm
Der Film erzählt die faszinierende Liebesgeschichte zwischen Menschen und fliegendem Plastik: die Frisbee®. Eine Reise von den Anfängen um 1900 über ihren Siegeszug in den 70ern und 80ern, den schmerzlichen Absturz in den 90ern bis hin zu einer völlig neuen Generation von Spielern, die ihre Schönheit, ihre Einfachheit erkannt und neu entdeckt hat.

Ianus, D 2016, Regie: Victoria Schulz, 13 Min., Kurzfilm
Die junge Lynn ist zwischen ihrer neuen Rolle als Mutter und ihrem alten Leben hin- und hergerissen.

Teneriffa EXIT, DE 2011, Regie: Bernd Heiber, 90 Min., Langfilm
Zwei Spaziergänger am Ende einer Nacht im Prenzlauer Berg. Sie sind sexy, sie sind jung, sie sind verloren. Eine Liebe, die keine Chance hat. Ein Verbrechen, das vorhersehbar ist. Ein Sehnsuchtsort, der seine Versprechen nicht hält in einem Reservat von Versagern, Spinnern und proletarischen Urgesteinen, die den Anschluss an ihre Zeit verloren haben.

Festival Retrospektive

Datum: 13.05.2020 bis 30.05.2020
www.youtube.com/user/darlingberlin/playlists