
Vom 6.-12.2. finden die Brecht-Tage 2026 statt. Das Motto ist in diesem Jahr "Die Erde, die große Nährerin. Brechts grüne Revolution".
Zu diesem Anlass zeigt das Zeiss Großplanetarium drei Filme, die Science Fiction, Umweltschutz und sowjetische Kino-Avantgarde verbinden.
Den Auftakt macht 6.2. um 19:15 Uhr DIE FRAU AUS DEM ALL (UdSSR 1981): Im 23. Jahrhundert versucht die Besatzung des Raumschiffes Astra unte der Kommando der geklonten Humanoidin Neeya, das autokratische, umweltzerstörerische Regime auf dem Planeten Dessa zu stürzen.
Der Stummfilm ERDE (UkrSSR 1930) zeigt am 10.2. um 14 Uhr die Konsequenzen der Kollektivierung durch den Fünf-Jahres-Plan auf die ukrainischen Bauern, die durch das Wissen über den Holodor eine zusätzliche erschreckenden Dimension bekommen. Um 19 Uhr folgt NEUN TAGE EINES JAHRES (UdSSR 1962), in dem zwei Strahlungsforscher ihre Liebe zur selben Frau mit einem tödlichen Wettbewerb beweisen wollen.
Die Filmvorführungen werden von Vorträgen und Gesprächen im Planetarium begleitet.
Zusätzlich finden weitere Veranstaltungen im Museum für Naturkunde und im Literaturforum im Brechthaus statt.
DIE FRAU AUS DEM ALL im Planetarium
Datum: 06.02.2026 bis 10.02.2026
Ort: Zeiss-Großplanetarium
Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin
Telefon: 030/42 18 45 12
www.planetarium.berlin/kino
lfbrecht.de/