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Das neue Heft ist da!

INDIEKINO BERLIN #75 und INDIEKINO MAG #14

In den letzten zehn Jahren waren die Gewinner der Goldenen Palme des Filmfestivals von Cannes verhältnismäßig wohlerzogene Filme – klug erzählte, genau inszenierte und exzellent gefilmte Dramen, die relevante gesellschaftliche Themen behandeln. In diese honorige Reihe kracht nun dieses Jahr TITANE von Julia Ducournau, ein Film, der zunächst und vor allem physisch funktioniert. TITANE wütet und brodelt, ist schwer auszuhalten und geht in jeder Szene eigene, originelle Wege. Das exakte Gegenteil ist Wes Andersons THE FRENCH DISPATCH, der einen Plot aus ausgeklügelt ineinander verschachtelten Miniaturen wie ein Bilderbuch präsentiert, in dem man nach Belieben blättern kann, und das so viele Details und Schnörkel enthält, dass viele sich erst beim zweiten Mal Hinschauen oder Hinhören erschließen.

Sehr gerührt hat uns NOWHERE SPECIAL von Uberto Pasolini, in dem Fensterputzer John, der nicht mehr lange zu leben hat, Adoptiveltern für den eigenen Sohn sucht. Monika Treut hat in GENDERATION die Held*innen ihres queeren Klassikers GENDERNAUTS erneut besucht. Mit A DARK SONG, HOCHWALD und BORGA melden sich Newcomer*innen zu Wort, die man im Auge behalten sollte.

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