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Yung

Berliner Gören

Janaina, Joy, Emmy und Abbie sind Berliner Mädchen kurz vorm Erwachsensein, im Party- und Drogenrausch. Sie spielen sich selbst, mehr oder weniger.

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Henning Gronkowski liebt seine Protagonistinnen. Janaina, Joy, Emmy und Abbie sind Berliner Mädchen kurz vorm Erwachsensein, im Party- und Drogenrausch. Sie spielen sich selbst, mehr oder weniger. Sie sind laut, wild, gierig, lustig, "horny" und cool. Sie ziehen von einer Party zur nächsten. Sie hängen herum, in der U-Bahn, zu Hause, auf Festivals, im Park. Erwachsene kommen nur am Rande vor, als Teil der Landschaft, als Mitfahrer in der U-Bahn, als Eltern hinter der Zimmertür, als Kunden. Joy, Abbie, Emmy und Janaina quatschen ohne Pause und mit großer Virtuosität. Ihre Themen sind Sex und Drogen und ihre Dialoge, sowohl untereinander und auch direkt in die Kamera gesprochen, gehören zum Besten, was seit langem im deutschen Kino zu hören war. Viel passiert allerdings nicht. In der Hauptsache ist Party, wird gedealt, gekifft, geschluckt und geknutscht und gefickt, daneben schälen sich ein paar Probleme heraus. Janaina hat Sex mit älteren Männern gegen Geld, Joy dealt, Emmy kommt keinen Tag ohne GBH klar. Gronkowski zeichnet ihr Leben als verführerischen, lebenshungrigen, lebensmüden Tanz am Abgrund, zwischen Unschuld und Gefahr, zwischen Brillanz und Idiotie. Er ist einer von ihnen, er ist auf ihrer Seite, er versteht sie. Und er findet sie atemberaubend sexy und filmt sie auch so. Wie Klaus Lemke, der ihn einst für den Film "entdeckt" hat, ist Gronkowski ein großer Busen-Fan. Das ist manchmal unbehaglich - sieht man doch der erotischen Inszenierung und Selbstinszenierung von 17-Jährigen zu - und nach einer Weile auch etwas ermüdend. Es gab einen Moment, an dem ich dachte "Bitte nicht noch mehr nackte Brüste". Aber der Film fängt sich und findet zu einem fantastischen Ende. Und es steht außer Frage, dass die Protagonistinnen selbst gegen Gronkowskis anbetenden Blick nichts einzuwenden haben.

Hendrike Bake

Details

Deutschland 2018, 95 min
Genre: Drama
Regie: Henning Gronkowski
Drehbuch: Henning Gronkowski
Kamera: Adam Ginsberg
Schnitt: Bobby Good, Olivia Neergard-Holm, Zoe Mougin
Musik: MCNZI, DJ Hell, VEGAS
Verleih: Wild Bunch
Darsteller: Janaina Liesenfeld, Emily Lau, Joy Grant, Abbie Dutton
FSK: 16
Kinostart: 28.11.2019

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Yung

Deutschland 2018 | Drama | R: Henning Gronkowski | FSK: 16

Janaina, Joy, Emmy und Abbie sind Berliner Mädchen kurz vorm Erwachsensein, im Party- und Drogenrausch. Sie spielen sich selbst, mehr oder weniger.

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