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Widerstand ist Pflicht

Vor über 80 Jahren gingen hunderte Menschen in dem schwäbischen Dorf Mössingen gegen Hitler auf die Straße – als erste und als einzige in Deutschland. 80 Jahre später bringt ein Theater dieses lange verschwiegene Thema auf die Bühne der Stadt Mössingen. Der Film begleitet die monatelange andauernden Theaterproben.

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Die Hauptfigur in dem Stück ist Paul Ayen – er war einer der Organisatoren des Mössinger Generalstreiks 1933. Für seine Tochter Andrea ist es Ehrensache und Verpflichtung in dem Theaterstück mitzuspielen und so an die Taten ihres Vaters zu erinnern. Mit über hundert LaiendarstellerInnen und MusikerInnen stehen sie vor einem Mammutprojekt und wollen es unbedingt durchziehen – gegen alle Widerstände…

Der Film begleitet Andrea auf ihrem monatelangen Weg durch die Theaterproben und in die Vergangenheit. Mit dem Hauptdarsteller, der ihren Vater verkörpert, begibt sich Andrea an die Originalschauplätze des Streiks in Mössingen. Gleichzeitig kehrt die Geschichte immer wieder zu den Theaterproben mit rund 100 Laien in einer eiskalten, verlassenen Fabrikhalle zurück – der Pausa, die beim Generalstreik 1933 eine wichtige Rolle spielte.

Psychisch und körperlich verlangen die Proben den Menschen enorm viel ab. Der Regisseur Philipp Becker ist hier gnadenloser Antreiber und Motivator. Der Druck bis zur Premiere wächst…
Der Film wurde 2013 gedreht. Fast sechs Monate wurden Andrea und das Theaterprojekt „Ein Dorf im Widerstand“ des Theaters Lindenhof in Melchingen begleitet. Inszeniert wurde das Stück von Philipp Becker.

www.widerstandfilm.de

Details

Deutschland 2013, 80 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Katharina Thoms
Drehbuch: Katharina Thoms
Kamera: Rebekka de Buhr, Karl Stefan Röser
Schnitt: Katharina Thoms, Fabian Hennig
Musik: Johannes Hofmann

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