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Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und Tuning

Zwar scheint es, dass Nacktheit kein Tabu mehr ist, doch ist die Abbildung des weiblichen Geschlechts nach wie vor irritierend und mit vielfältigen Verboten belegt. Es geht um die Repräsentation und die Modellierungen des weiblichen Genitales.

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Seit einiger Zeit entdeckt die Schönheitschirurgie ein neues Aufgabengebiet: die (Weg-) Optimierung der Vulva – des äußeren weiblichen Genitals. Ausgehend von dieser Entwicklung bietet VULVA 3.0. – ZWISCHEN TABU UND TUNING einen unterhaltsamen, überraschenden und nicht zuletzt aufklärerischen Blick auf weibliche Intimregionen. Es geht um Wahrnehmung und Repräsentation, um Sichtbarwerdung und Unsichtbarmachung, um freiwillige Modellierungen und rituelle Verstümmelung, um anatomische Irrtümer und historische Perspektiven, um Zensur und Zelebrierung der Vulva. Zu Wort kommen dabei unter anderem die Aktivistin gegen weibliche Beschneidung Jawahir Cumar, die Publizistin der erotischen Jahrbände "Mein heimliches Auge" Claudia Gehrke, die Erfinderin des "MS 5/2 Modells der weiblichen Sexualorgane für den Unterricht" Angelika Beck, die Betreiberin des "Sexclusivitäten Salons" und Herausgeberin von "Frauenkörper neu gesehen" Dr. Laura Meritt und mehrere Mitgründer*innen der Gesellschaft für ästhetische und rekonstruktive Intimchirurgie GAERID e.V.

Details

D 2014, 78 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Claudia Richarzt, Ulrike Zimmermann
Drehbuch: Ulrike Zimmermann
Verleih: Filmaggregate
FSK: 16
Kinostart: 02.10.2014

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