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Vicious Fun

Serienkiller-Seminar

Horrorfilmjournalist Joel wacht in einer geschlossenen Bar auf, in der Serienkiller gerade ein Seminar abhalten. Alle haben es auch ihn abgesehen. Horrorkomödie.

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Joels Karriere als Horrorfilmjournalist läuft nur bedingt gut, aber immer noch besser als seine Annäherungsversuche an seine Mitbewohnerin Sarah. In einer Bar quatscht der überzeugte „nice guy“ den schmierigen Bob an, mit dem Sarah gerade ein Date hatte, in der Hoffnung, ihn mit einem versteckten Diktiergerät als Arschloch zu entlarven und so Sarahs Liebe zu gewinnen. Der Plan scheitert schnell, Joel betrinkt sich und wacht nach einem Nickerchen in einer geschlossenen Bar auf, die leer ist, bis auf eine Gruppe Serienkiller, die dort ein Seminar abhalten. Kurz geht er als einer der ihren durch, aber als Bob wieder auftaucht und sich als AMERICAN PSYCHO-Verschnitt entpuppt, ist Joel schnell enttarnt. Und auch wenn er dem sofortigen Tod gerade so entgeht, hat er nur einen kleinen Vorsprung vor dem deutschen Clown, dem maskierten Riesen mit der Machete, dem Kannibalen-Ninja, der Messerliebhaberin und Bob, die alle auf brutalen Spaß mit ihm aus sind. Joel hat viel Genrewissen, aber wenn er als „Final Boy“ bis zum Ende überleben will, wird er mehr brauchen als nur Theorie.
Bei VICIOUS FUN sagt der Titel genau, was einen erwartet. Das Blut spritzt, Gedärme fallen zu Boden und es wird den Klischees des Slasherfilms und der Neonästhetik der frühen 1980er gehuldigt, ohne dass das Ganze allzu ernst genommen wird. Besonders Ari Miller (Orphan Black) hat sichtlich Spaß daran, als Bob voll aufzudrehen, während Evan Marshs Joel von unerwarteter Seite immer wieder sarkastisch daran erinnert wird, dass er sich nicht sonderlich als Held eignet und es auch ein Leben außerhalb des Horrorfilms gibt.

Christian Klose

Details

USA 2020, 103 min
Sprache: Englisch
Genre: Horror, Komödie
Regie: Cody Calahan
Drehbuch: Cody Calahan, James Villeneuve
Kamera: Jeff Maher
Musik: Steph Copeland
Verleih: drop-out Cinema
Darsteller: Evan Marsh, Bernstein Goldfarb, Ari Millen, Julian Richings, Robert Maillet
Kinostart: 04.11.2021

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