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Suzi Q

Lederoveralls & Garagenpunk

Die australische Doku SUZI Q erzählt die Geschichte der Bassistin und Sängerin seit den Anfängen, als sie 1964 mit ihren Schwestern Patti und Arlene die Garagenband The Pleasure Seekers gründete und im Alter von 15 Jahren zu touren begann.

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Zwischen 1973 und 1974 zählte Suzi Quatro zu den erfolgreichsten Popstars in Europa. In den USA blieb die in Detroit geborene Quatro dagegen weitgehend erfolglos, inspirierte aber zahlreiche Musikerinnen. Die australische Doku SUZI Q erzählt die Geschichte der Bassistin und Sängerin seit den Anfängen, als sie 1964 mit ihren Schwestern Patti und Arlene die Garagenband The Pleasure Seekers gründete und im Alter von 15 Jahren zu touren begann. Die Band war damals nur lokal erfolgreich, inzwischen sind aber Songs wie „What a Way to Die“ zu Klassikern des Garagenpunks geworden. 1971 holte der britische Promoter Mickie Most Suzi Quatro ohne ihre Schwestern nach London, ein Bruch in der Familie, der bis heute nicht geheilt ist. Die Songwriter Nicky Chinn und Michael Chapman schrieben ab 1973 Hits in Serie für Quatro. Ihr Image als hart rockender Star im Lederoverall und der Boogie-Garagensound der Band passten perfekt in die Glamrock-Epoche und machten Quatro in Europa, Asien und Australien zum Superstar. In den USA blieb der britische Glamrock dagegen ein Randphänomen, das allerdings vor allem in der Szene von L.A., durch den einflussreichen DJ und Clubbetreiber Rodney Bingenheimer die aufkeimende Punkszene beeinflusste. Joan Jett und die Runaways waren Suzi Quatro-Fans, Tina Weymouth erzählt, dass Suzi Quatros Platten sie davon überzeugt hätte, Folkgitarre und Glockenspiel beiseite zu legen und den Bass bei den Talking Heads zu spielen. Blondie ließen ihr Album „Paralell Lines“ von Chapman/Chinn produzieren. Die größten Erfolge lagen 1977 bereits hinter Suzi Quatro, die nach dem Aufkommen von Punk und Disco zwar noch einige Hits mit Country-Balladen hatte, aber in den USA vor allem für ihre Rolle als „Leather Tuscadero“ in der Retro-Sitcom „Happy Days“ in Erinnerung blieb. Der Film SUZI Q setzt Suzi Quatro ein angemessenes, wenn auch etwas melancholisches Denkmal.

Hannes Stein

Details

Australien 2019, 100 min
Sprache: Englisch
Genre: Dokumentarfilm, Biografie
Regie: Liam Firmager
Schnitt: Sara Edwards
Verleih: Arsenal Filmverleih
FSK: oA
Kinostart: 04.06.2020

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Suzi Q

Australien 2019 | Dokumentarfilm, Biografie | R: Liam Firmager | FSK: oA

Die australische Doku SUZI Q erzählt die Geschichte der Bassistin und Sängerin seit den Anfängen, als sie 1964 mit ihren Schwestern Patti und Arlene die Garagenband The Pleasure Seekers gründete und im Alter von 15 Jahren zu touren begann.

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