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2011 tauchte in Guinea-Bissau ein Film- und Tonbandarchiv aus der Versenkung auf. Kurz vor dem endgültigen Zerfall dokumentiert das Material den Befreiungskampf (1963-74) gegen die Kolonialmacht Portugal.

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Im Jahr 2011 taucht in Bissau ein Film- und Tonbandarchiv wieder auf. Kurz vor dem endgültigen Zerfall, zeugt das Material noch immer von den Anfängen des guineanischen Kinos als Teil des Dekolonisierungsprozesses, wie ihn sich der 1973 ermordete Befreiungskämpfer Amílcar Cabral vorgestellt hatt. Gemeinsam mit den guineanischen Filmemachern Sana na N'Hada und Flora Gomes sowie vielen anderen hat Filipa Cesar sich auf eine Reise begeben, auf der diese Bruchstücke aus der Vergangenheit in der Gegenwart landen und dort zu einem visionären Prisma werden. Das Archivmaterial wurde zunächst in Berlin digitalisiert, um dann an verschiedenen Orten gezeigt, kommentiert, diskutiert und neu imaginiert zu werden. Ein mobiles, transnationales Kino, das zwischen abgelegenen Dörfern in Guinea-Bissau und europäischen Hauptstädten das Archiv zu einem Ort macht, an dem Menschen nach Gegenentwürfen suchen zu einer Welt im Ausnahmezustand.

Details

D/P/F/GUB 2017, 96 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Filipa César
Verleih: Arsenal - Institut
Kinostart: 12.04.2018

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