
Neue Notiz
Song Sung Blue
Super sympathisch
Er ist trockener Alkoholiker und Ex-Soldat mit einer erwachsenen Tochter, sie ist Mitte 40 mit einer Teenage-Tochter und einem jüngeren Sohn. Sie gründen zusammen eine Band, die eine Neil-Diamond-Show auf die Beine stellt.
Neil Diamond mag zu den erfolgreichsten Songwritern aller Zeiten gehören, aber in Europa konnte er nie so richtig Fuß fassen. Diamond gehört der Generation von Songwritern wie Carole King an, und wie King arbeitete er im Brill Building, der Hitfabrik der sechziger Jahre. Diamond schrieb Pophits für The Monkees („I’m a Believer“), füllte ab den siebziger Jahren aber auch Stadien mit älteren Fans. In den 90er Jahren gab es den Hauch eines Revivals, als die Hardcore-Band Urge Overkill mit ihrer Coverversion von Neil Diamonds „Girl, You’ll Be A Woman Soon“ auf dem monatelang allgegenwärtigen PULP-FICTION-Soundtrack vertreten war und Johnny Cash auf seinen „American Recordings“ den Song „Solitary Man“ coverte. Dann entdeckten Fußballfans, dass man Diamonds Song „Sweet Caroline“ im Stadion singen kann. Und nun gibt es den Film SONG SUNG BLUE, ein Musical mit Neil Diamond Songs über eine Neil-Diamond-Coverband, die sich „Lightning & Thunder“ nannte und in Milwaukee lokale Erfolge feierte.
Nicht ganz überraschend: Der Film ist super sympathisch. Zunächst, weil es wahrlich mal Zeit war für einen Film über Coverband-Musiker*innen. In praktisch jeder größeren Stadt gibt es eine dieser Shows, bei denen, vor einer professionellen Band, die einfach alles spielen kann, falsche Aretha Franklins, Michael Jacksons, Whitney Houstons und reichlich Elvisse auftreten. Das Geschäft ist Tingeltangel, aber das Ende (fast) jeder Pop-Karriere ist ebenfalls Tingeltangel. Die Musiker sind keine Stars, sondern bescheidene, aber selbstbewusste umherziehende Handwerker, die ihre Dienste in Hotels anbieten. Einige haben auch eigene Bands und Projekte und hoffen auf eigene Erfolge.
Zwei von diesen Leuten sind Mike (Hugh Jackman) und Claire (Kate Hudson). Er ist trockener Alkoholiker und Ex-Soldat mit einer erwachsenen Tochter, sie ist Mitte 40 mit einer Teenage-Tochter und einem jüngeren Sohn. Die beiden treffen sich bei einem Konzert, das ein Kollege (Michael Imperioli, „Christopher“ in „The Sopranos“) organisiert hat, und es funkt sofort. Mike will rocken, Claire will Mike und vor allem singen. Sie gründen zusammen eine Band, die eine Neil-Diamond-Show auf die Beine stellt. Erst läuft es schlecht, dann immer besser, dann super, dann kommen die Schicksalsschläge, und Kat und Mike müssen sich zusammenraufen.
Kate Hudson schafft es, den Raum zum Leuchten zu bringen, Hugh Jackman gibt eine enthusiastische Rampensau, gemeinsam strahlen Mike und Kate ein solches Glück und eine solche Begeisterung aus, wenn sie die alten Diamond-Hits spielen, dass sie einen sofort mitreißen. An SONG SUNG BLUE ist nichts besonders originell, der Film hat Humor, aber keinen Funken Ironie, und das ist gut so. Die Begeisterung für die Sache, die Kate und Mike machen, darf nie infrage stehen. Man muss glauben, dass die Songs von Neil Diamond Meisterwerke des Entertainments sein können, wenn schon nicht für einen selbst, dann halt für diese netten, bescheidenen Leute. SONG SUNG BLUE macht Spaß und wird dann doch ziemlich rührend.
USA 2025, 131 min
Genre: Drama, Biografie, Musikfilm
Regie: Craig Brewer
Drehbuch: Craig Brewer
Kamera: Amy Vincent
Schnitt: Billy Fox
Verleih: Universal Pictures
Darsteller: Hugh Jackman, Kate Hudson, Michael Imperioli, Fisher Stevens, James Belushi
FSK: 12
Kinostart: 08.01.2026
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Song Sung Blue
USA 2025 | Drama, Biografie, Musikfilm | R: Craig Brewer | FSK: 12
Er ist trockener Alkoholiker und Ex-Soldat mit einer erwachsenen Tochter, sie ist Mitte 40 mit einer Teenage-Tochter und einem jüngeren Sohn. Sie gründen zusammen eine Band, die eine Neil-Diamond-Show auf die Beine stellt.
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