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Respect

Mitreißende Performances

Jennifer Hudson und auch Skye Dakota Turner als junge Aretha liefern in den Musiknummern starke, überzeugende und mitreißende Performances ab. Über Aretha Franklins wirkliches Leben erzählt der Film dagegen wenig und bleibt seltsam brav.

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Aretha Franklins epochale Version des Otis-Redding-Songs RESPECT liefert den Titel für ein Biopic der Sängerin, das vor allem die feministische Bürgerrechtsikone feiern soll. Aretha Franklin war in einer frühen Phase der Produktion selbst noch am Film beteiligt, und die Besetzung mit Jennifer Hudson in der Hauptrolle hat ihren persönlichen Segen. Jennifer Hudson und auch Skye Dakota Turner als junge Aretha liefern in den Musiknummern starke, überzeugende und mitreißende Performances ab. Die Szenen, in denen Aretha und die Weißen Musiker des Muscle Shoals Studios an ihren Aufnahmen arbeiten, und die die Songs in musikalische Elemente zerlegen und allmählich den perfekten Sound kreieren, sind ähnlich faszinierend. Über Aretha Franklins wirkliches Leben erzählt der Film dagegen wenig und bleibt seltsam brav. Aretha setzt sich gegen ihren gewalttätigen ersten Ehemann Ted White durch, und der nimmt seinen Hut, wenn er Aretha auf der Bühne „Think“ singen hört, als wäre das Patriachat so einfach zu besiegen. Das Drehbuch verdichtet notwendigerweise, lässt aber Aretha Franklin weniger als lebendige und widersprüchliche Frau auftreten denn als Ikone, etwa wenn ihr berühmter Gospel-Auftritt in der New Temple Missionary Baptist Church, bei dem das Album „Amazing Grace“ entstand, gleich auch als mentaler Sieg über den Alkoholismus gezeigt wird. Das ist alles ein bisschen zu eindimensional. Dabei sind auch die Nebenrollen gut besetzt, mit Forest Whittaker, der Arethas Vater Clarence mit ruhiger Ambivalenz spielt und Marc Maron als Produzent Jerry Wexler, der Franklin erst überzeugen muss, mit Weißen Musikern zusammenzuarbeiten. Die, bekannten Auftritten von Franklin nachempfundenen Musiknummern reißen aber immer noch mit, und der erfahrenen Jennifer Hudson gelingt es so gut wie irgend möglich, ein Gefühl für Aretha Franklins Bühnenpräsenz zu vermitteln.

Tom Dorow

Details

USA 2021, 145 min
Genre: Biografie, Musikfilm
Regie: Liesl Tommy
Drehbuch: Tracey Scott Wilson
Kamera: Kramer Morgenthau
Verleih: Universal Pictures
Darsteller: Jennifer Hudson, Marlon Wayans, Forest Whitaker, Leroy McClain, Tate Donovan, Mary J. Blige
FSK: 12
Kinostart: 25.11.2021

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Respect

USA 2021 | Biografie, Musikfilm | R: Liesl Tommy | FSK: 12

Jennifer Hudson und auch Skye Dakota Turner als junge Aretha liefern in den Musiknummern starke, überzeugende und mitreißende Performances ab. Über Aretha Franklins wirkliches Leben erzählt der Film dagegen wenig und bleibt seltsam brav.

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