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Play – Nur ein Spiel? (2012)

Grundlage für Ruben Östlunds Film ist der wahre Fall einer Gruppe von 12 bis 14-Jährigen, die im schwedischen Göteborg Gleichaltrige ausraubten, ohne körperliche Gewalt anzuwenden oder explizit zu drohen.

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PLAY ist die auf realen Ereignissen basierende genaue Beobachtung einer Reihe von Übergriffen in der Göteburger Innenstadt. Eine Gruppe von 12 – 14jährigen Migranten raubte zwischen 2006 und 2008 in ungefähr 50 Fällen andere Kinder aus. Die Diebe benutzten den von ihnen eingeübten sogenannten "Kleiner-Bruder-Trick", ein Rollenspiel mit ausgefeilter Rhetorik, durch das sie ohne körperliche Gewaltanwendung oder Drohungen an ihr Ziel kamen. Die Täter suchten sich ihre Opfer in den Shopping-Malls in der City aus. Sie beschuldigten sie einer Straftat, z.B., ihnen ein Mobilfon gestohlen zu haben oder einen der ihren verprügelt zu haben. Einer der Täter spielt den Vermittler und schlägt vor, einen "unabhängigen" Zeugen, z.B. einen kleinen Bruder, zu befragen. Obwohl sie sich unwohl dabei fühlen, gingen die angeklagten Kinder mit, da sie ja keinerlei Schuld hatten. Im Laufe des immer weiter gehenden Weges aber bekamen sie es mit der Angst zu tun und waren schließlich froh, wenn sie davonkamen, auch wenn es sie ihre Wertgegenstände kostete. Die Täter machten sich dabei ganz bewußt das Klischee vom "kriminellen schwarzen Mann" zu Nutze.

Details

Originaltitel: Play
S/DK/FIN 2011, 113 min
Genre: Drama, Krimi
Regie: Ruben Östlund
Drehbuch: Ruben Östlund, Erik Hemmendorff
Verleih: Fugu
Darsteller: Kevin Vaz, John Ortiz, Yannick Diakite
FSK: 12
Kinostart: 24.01.2013

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