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Zwei Mädchen. Naomi und Fama. Beide 15 Jahre alt. Die eine Niederländerin, die andere Araberin. Zarte Gefühle. Keine Worte. Nur Blicke und Gesten. In der U-Bahn, im Schwimmbad, auf der Straße. Behutsam beobachten wir die vorsichtige Annäherung der beiden, ihr subtiles erotisches Spiel aus Anziehung und Abstoßung.

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„Wer liebt, spricht für sich, als Liebender, im Angesicht des Liebesobjekts, das seinerseits schweigt.“ Dieses Zitat aus Roland Barthes’ „Fragmente einer Sprache der Liebe“ hat Urszula Antoniak ihrem Film vorangestellt. Aber eigentlich geht es ihr weder um Liebe noch um Sprache, sondern vielmehr um Verführung und das Schauen – die Beobachtung, die Aufforderung, das Verlangen. Antoniak experimentiert in ihrer kühnen Versuchsanordnung mit Traum und Wirklichkeit, Glauben und Wissen, Macht und Ohnmacht – und inszeniert damit einen eigenwilligen, intimen Kampf der Kulturen.

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Details

Originaltitel: Strefa nagosci
Polen/Niederlande 2014, 81 min
Genre: Drama
Regie: Urszula Antoniak
Drehbuch: Urszula Antoniak
Kamera: Piotr Sobociński jr.
Schnitt: Milenia Fiedler
Musik: Ethan Rose
Darsteller: Sammy Boonstra, Benjamin de Wit, Imaan Hammam

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