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Muhi – Generally Temporary

Muhi, Sohn eines Hamas-Aktvisten, wird als Säugling zur Behandlung einer lebensbedrohlichen Krankheit aus dem Gazastreifen in ein israelisches Krankenhaus verlegt. Seine Rückkehr nach Gaza wäre allerdings sein sicheres Todesurteil.

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Muhi musste nach seiner Geburt aus Gaza in ein israelisches Krankenhaus gebracht werden um sein Leben zu retten. Begleiten durfte ihn nur sein Großvater Abu Naim. Mit zwei Jahren verschlimmert sich sein Zustand dramatisch und die Ärzte sind gezwungen, seine Gliedmassen zu amputieren. Muhi richtet sich ein: mit künstlichen Armen und Beinen, im Kreis seinen liebevollen Betreuer, zwischen seiner Heimat und seinem Zuhause. Die Rückkehr nach Gaza wäre auf Grund der desolaten Gesundheitsversorgung sein sicheres Todesurteil, das Betreten israelischen Bodens ist ihm und seinem Großvater jedoch durch die israelischen Sicherheitsvorschriften untersagt. Monate werden zu Jahren und Muhi, heute sieben Jahre alt, verbrachte bisher sein ganzes Leben mit seinem Großvater in diesem Krankenhaus. Er wächst unter paradoxen Umständen auf –  gerettet, behandelt und aufgezogen vom Feind seines Volkes, während seine eigentliche Familie in Gaza lebt. Im Sommer wird er zur Schule gehen, wird er dann weiter mit Abu Naim im Krankenhaus leben können? Ein Dilemma für alle Beteiligten, das eine schwere Entscheidung fordert: wird Muhi in Israel ohne seine Familie aufwachsen oder, unter Lebensgefahr nach Gaza zurückkehren?

Details

D/IL 2017, 90 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Rina Castelnuovo-Hollander, Tamir Elterman
Drehbuch: Rina Castelnuovo-Hollander, Tamir Elterman
Verleih: Neue Celluloid Fabrik
FSK: oA
Kinostart: 14.06.2018

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