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Mueda, memoria e massacre – Mueda: Erinnerung und Massaker

Produziert von der Instituto Nacional de Cinema (INC), beschäftigt sich Mueda mit dem Massaker von Mueda in der Nähe der tansanischen Grenze am 16. Juni 1960, wo auf Befehl des portugesieschen Gouverneurs koloniale Truppen auf eine protestierende Menge schossen und 600 Menschen starben.

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Der Film gilt als erster abendfüllende Spielfilm des unabhängigen Mosambik. Das Ereignis galt in der späteren Geschichtsschreibung als Auslöser des bewaffneten Widerstands in Mosambik und wurde schon während der Kolonialzeit in populären Re-Enactments regelmäßig erinnert.

Beyond the maps findet im Rahmen des Themenschwerpunktes We are tomorrow - Visionen und Erinnerung anlässliche der Berliner Konferenz von 1884 statt. Die Reihe widmet sich Filmproduktionen verschiedener Genres, die sich sowohl mit dem Widerstand gegen den europäischen Kolonialismus auf afrikanischem Boden, als auch mit der Konferenz an sich beschäftigen. Neben Filmvorführungen gibt es Publikumsgespräche mit den Filmschaffenden und eingeladenen Expert_innen.

Ballhaus Naunynstrasse

Details

Originaltitel: Mueda, memoria e massacre
Mosambik 1979, 80 min
Genre: Drama
Regie: Ruy Guerra
Drehbuch: Calisto Dos Lagos
Darsteller: Romao Canapoquele, Filipe Gunoguacala, Mauricio Machimbuco

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