
Neue Notiz
Mikis Theodorakis – Hommage
Zweiteilige Film-Hommage an den weltbekannten griechischen Komponisten, Autor und Politiker.
Mikis Theodorakis (1925-2021) wäre im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden.
In Anwesenheit der beiden Regisseure Klaus Salge und Asteris Kutulas werden deren Theodorakis-Filme „Sonne und Zeit“ (1999) und „Mikis Theodorakis. Komponist“ (2010) gezeigt. Im Anschluss an die Filme stehen die beiden Filmemacher, die mit Theodorakis über viele Jahre hinweg gut befreundet waren, dem Publikum Rede und Antwort.
Die Filme:
„Sonne und Zeit“ (K. Salge/ A. Kutulas, D 1999, 52 min.)
Als das griechische Militär 1967 die Macht ergriff, rief Mikis Theodorakis zum Widerstand gegen die Diktatur auf. Die Junta verbot die Aufführung seiner Musik und erließ einen Haftbefehl gegen ihn. Drei Monate später spürten sie ihn auf und ließen ihn im berüchtigten Gefängnis des griechischen Geheimdienstes verschwinden. In seiner Zelle, zwischen Leben und Tod schwebend, schrieb er in einer fast euphorischen Stimmung 36 lyrische Texte. Er vertonte 17 von ihnen, nannte den Zyklus „Sonne und Zeit“.
„Mikis Theodorakis. Komponist“ (K. Salge/ A. Kutulas, D 2010, 52 min.)
Der Dok-Film „Mikis Theodorakis. Komponist“ (2010) offenbart das erstaunliche kompositorische Schaffen eines außergewöhnlichen musikalischen Anarchisten. Der Film nähert sich dem Phänomen Theodorakis, indem er vor allem dem den Komponisten selbst zu Wort kommen und Musik und Bild für sich sprechen lässt. Durch und durch authentisch – so ist Theodorakis in diesem Dokument zu erleben und völlig neu zu entdecken.
Genre: Dokumentarfilm, Kurzfilm-Programm
Vorführungen
ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR.
Die Inhalte dieser Webseite dürfen nicht gehandelt oder weitergegeben werden. Jede Vervielfältigung, Veröffentlichung oder andere Nutzung dieser Inhalte ist verboten, soweit die INDIEKINO BERLIN UG (haftungsbeschränkt) nicht ausdrücklich schriftlich ihr Einverständnis erklärt hat.