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Meine Tochter – Figlia Mia

Dreiecksbeziehung

Ein Fischerort auf Sardinien: Vittoria ist bei ihrer Adoptivmutter Tina aufgewachsen, während ihre leibliche und psychisch labile Mutter Angelica sich nicht gekümmert hat. Als sich das ändert, beginnt ein Beziehungsdrama zwischen den drei Frauen.

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Laura Bispuris Drama FIGLIA MIA , das im Frühjahr im Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt wurde, erzählt von drei Frauen. Die Handlung spielt auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien, hier wächst Vittoria (Sara Casu) auf, allerdings nicht bei ihrer leiblichen Mutter Angelica (Alba Rohrwacher), die mit ihrer ungezügelten Persönlichkeit, ihren manischen Anfällen ungeeignet scheint, ein Kind aufzuziehen. Diesen Part hat Tina (Valeria Golina) übernommen, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten Umberto (Michele Carboni) ein ruhiges Leben führt, in der Fischfabrik arbeitet und Vittoria liebt, als wäre sie ihr eigenes Kind. Doch langsam wird Vittoria älter und beginnt zunehmend ihrer Mutter zu ähneln: Ihre gelockten, rötlichen Haare, vor allem aber ihr Temperament lassen es unübersehbar werden, wer ihre Mutter ist.
Dass Angelica beginnt, sich für ihre Tochter zu interessieren ist ein Problem, denn eigentlich hatte sie mit Tina einen Pakt geschlossen: Sie hält sich von Vittoria fern, dafür übernimmt Tina die Verantwortung für das Kind und steht auch Angelica zur Seite, wenn diese Hilfe braucht. Doch bei den hohen Schulden, die Angelica angehäuft hat, kann Tina ihr nicht helfen, und so fühlt sich Angelica nicht mehr an das Versprechen gebunden und fängt an, immer mehr Zeit mit Vittoria zu verbringen.
Um die Suche nach Identität ging es schon in Bispuris Debütfilm SWORN VIRGIN, der ebenfalls in einer markanten, harschen Landschaft spielte, die das Innere der Figuren spiegelte. War es damals eine Frau, sind es nun gleich drei, die in einer von Männern dominierten Welt ihren Platz suchen, und ihre Dreiecksbeziehung in dramatischen Wendungen aushandeln. Dabei erweist sich ausgerechnet die jüngste des Trios als stärkste und reifste der Frauen, die ihren beiden Müttern in mancherlei Hinsicht voraus ist.

Michael Meyns

Details

Originaltitel: Figlia Mia
Italien/Schweiz/Deutschland 2018, 100 min
Genre: Drama
Regie: Laura Bispuri
Drehbuch: Francesca Manieri Laura Bispuri
Kamera: Vladan Radovic
Schnitt: Carlotta Cristiani
Musik: Nando Di Cosimo
Verleih: Real Fiction
Darsteller: Valeria Golino, Sara Casu, Alba Rohrwacher, Udo Kier
Kinostart: 31.05.2018

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Meine Tochter - Figlia Mia

(Figlia Mia) | Italien/Schweiz/Deutschland 2018 | Drama | R: Laura Bispuri

Ein Fischerort auf Sardinien: Vittoria ist bei ihrer Adoptivmutter Tina aufgewachsen, während ihre leibliche und psychisch labile Mutter Angelica sich nicht gekümmert hat. Als sich das ändert, beginnt ein Beziehungsdrama zwischen den drei Frauen.

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