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Mein Name ist Klitoris

Persönlich und politisch

Die franko-belgische Filmregisseurin Lisa Billuart-Monet und ihre französische Kollegin Daphné Leblond zwölf junge Frauen zu intimen Themen, aus denen sich immer auch gesellschaftliche Missstände und strukturelle Probleme ableiten lassen.

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Das Persönliche ist politisch – als unausgesprochenes Motto schwebt diese seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannte feministische Parole über dem Film MEIN NAME IST KLITORIS. Für ihren augenöffnenden ersten Dokumentarfilm befragen die franko-belgische Filmregisseurin Lisa Billuart-Monet und ihre französische Kollegin Daphné Leblond zwölf Frauen zwischen 20 und 25 zu intimen Themen, aus denen sich immer auch gesellschaftliche Missstände und strukturelle Probleme ableiten lassen. In ihren privaten Räumen erzählen die jungen Frauen mit verschiedenen Hintergründen und sexuellen Orientierungen frei und ungeschönt von teils ernüchternden ersten sexuellen Erfahrungen, vom oft mangelhaften und auf heterosexuelle Männer ausgerichteten Aufklärungsunterricht in der Schule, von rückständigen Körpernormen, vom Neinsagen, von misogynen und rassistischen Pornos und toxischen Frauenbildern.
Den Ausgangspunkt der persönlichen Gespräche bildet die Aufgabe, eine Klitoris zu zeichnen. Gar nicht so leicht, stellt man das weibliche Lustorgan doch teilweise bis heute nicht nur in Schulbüchern als lediglich erbsengroß dar. Billuart-Monet und Leblond binden die veralteten Darstellungen in ihren Film ein – und lassen dann eine farbenfrohe Klitoris in wahrer Form und Größe ins Bild wandern. 1998 veröffentlichte Helen O'Connell, australische Urologin und Chirurgie-Professorin, die komplette Anatomie der Klitoris – ein Fakt, den die Filmemacherinnen mit euphorischen Bildern der im selben Jahr von Frankreich gewonnenen Fußball-WM zusammenschneiden. Mit Offenheit und Humor nehmen die Regisseurinnen und die interviewten jungen Frauen dem Thema den Tabucharakter. Siegessicher malen die Protagonistinnen später Klitoris-Bilder in bunten Farben an die Wände der Stadt. Jetzt kennen sie ihre Größe.

Stefanie Borowsky

Details

Originaltitel: Mon Nom est Clitoris
Frankreich 2019, 79 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Lisa Billuart Monet, Daphné Leblond
Drehbuch: Lisa Billuart-Monet
Kamera: Lisa Billuart-Monet
Verleih: Der Filmverleih
Kinostart: 16.09.2021

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Mein Name ist Klitoris

(Mon Nom est Clitoris) | Frankreich 2019 | Dokumentarfilm | R: Lisa Billuart Monet, Daphné Leblond | NEUSTART

Die franko-belgische Filmregisseurin Lisa Billuart-Monet und ihre französische Kollegin Daphné Leblond zwölf junge Frauen zu intimen Themen, aus denen sich immer auch gesellschaftliche Missstände und strukturelle Probleme ableiten lassen.

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