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Lesbian Space Princess

Inter-gay-laktische Banger

Prinzessin Saira muss ihre Ex-Freundin aus den Fängen der „Straight White Maliens“, einer Horde selbstmitleidiger intergalaktischer Incels, befreien.

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Irgendwo in den Regenbogennebeln des Gayversiums liegt der Planet Clitopia - für Anfänger nur schwer zu finden. Hier regiert das so coole wie schillernde Königinnenpaar, das sich allseits großer Beliebtheit erfreut. Ganz im Gegensatz zu ihrer Tochter Prinzessin Saira: Introvertiert und ohne Selbstbewusstsein besitzt sie noch nicht mal eine magische Labrys, die mythische Doppelaxt der Amazonen und absolutes Must-Have in diesem Sonnensystem. Als dann noch Sairas superheiße Kopfgeldjägerinnen-Freundin Kiki nach gerade mal zwei Wochen Beziehung Schluss macht, ist die Prinzessin am Boden zerstört. Doch das Schicksal schenkt ihr schon bald die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ihre Ex wird von „Straight White Maliens“, einer Horde selbstmitleidiger Incels, entführt und braucht Sairas Hilfe. Die ängstliche Prinzessin macht sich auf, ihre große Liebe zu retten und vielleicht sogar zurückzugewinnen. An Bord eines problematischen Raumschiffs, das sich weder Sairas Namen merken kann noch viel von Frauen als Pilotinnen hält, beginnt für die Lesbian Space Princess das erste große Abenteuer ihres Lebens und die Reise zu sich selbst.

Dieser Film hat einfach alles: knallige Zuckerwattefarben, lesbische Prinzessinnen, Aliens, Action, Sex, Freund*innenschaft und guten Humor. Kein Wunder also, dass der Animationsfilm 2025 den Teddy Award, den LGBTQ+-Preis der Berlinale, gewann. Die australische Produktion des Regisseurinnen-Duos Emma Hough Hobbs und Leela Varghese entführt in ein trippiges Zeichentrickuniversum und schüttelt gnadenlos die Klischeekiste durch. LESBIAN SPACE PRINCESS erzählt dabei eine klassische Empowerment-Parabel. Die Story kommt deshalb nicht ganz so überraschend daher, gerade ihre Unkompliziertheit lässt aber Raum für die liebevollen Animationsdetails und den so rasanten wie scharfen Witz, der (fast) jede Szene zum inter-gay-laktischen Banger macht.

Clarissa Lempp

Details

Australien 2025, 86 min
Sprache: Englisch
Genre: Animation, Science Fiction, Queer Cinema
Regie: Emma Hough Hobbs, Leela Varghese
Drehbuch: Emma Hough Hobbs, Leela Varghese
Schnitt: Ben Fernandez
Musik: Michael Darren
Verleih: Edition Salzgeber
FSK: 16
Kinostart: 22.01.2026

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Lesbian Space Princess

Australien 2025 | Animation, Science Fiction, Queer Cinema | R: Emma Hough Hobbs, Leela Varghese | FSK: 16

Prinzessin Saira muss ihre Ex-Freundin aus den Fängen der „Straight White Maliens“, einer Horde selbstmitleidiger intergalaktischer Incels, befreien.

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