
Neue Notiz
Kreator – Hate & Hope
Teutonen-Thrash
Kreator, 1982 gegründet, ist die erfolgreichste deutsche Thrash-Metal-Band. Filmemacherin Cordula Kablitz-Post hat die Band ein Jahr lang begleitet.
Metallica, Anthrax, Slayer und Megadeth, das sind die „Big Four“ des US-amerikanischen Thrash-Metals. Es sollte lauter, schneller und aggressiver als die Vorboten aus Hardcore Punk und Heavy Metal sein, die Texte finsterer und die Themen politischer. Und auch in den deutschen Jugendzimmern formierten sich Anfang der 80er Jahre zahlreiche dem Genre zugehörige Bands, allen voran Sodom, Destruction und Kreator – Heute bekannt als die „Dreifaltigkeit des Teutonen-Thrash“. Kreator, 1982 noch unter dem Namen Tyrant in Essen gegründet, ist die erfolgreichste der drei Bands. Mehr als zwei Millionen verkaufte Alben, Konzerte auf der ganzen Welt und unzählige Bands, die Kreator als Vorbild angeben, quittieren ihren Einfluss.
Für KREATOR - HATE & HOPE hat Filmemacherin Cordula Kablitz-Post die vierköpfige Band ein Jahr lang begleitet: Von Wacken zum Ring, von Tokio nach L.A. und am Ende immer wieder zurück in den Ruhrpott. Mit einer Mischung aus Archivaufnahmen, alten wie neuen Konzertvideos, Gesprächen zwischen Band, Kolleg*innen und Fans sowie den vereinzelten Talking Heads gibt sie einen Einblick in den Alltag der Band, und lässt eine Anekdote auf die nächste folgen. Dazwischen dröhnt der aggressive Sound von Kreator. Den Fokus legt sie dabei deutlich mehr auf die Bandmitglieder und ihre Persönlichkeiten als auf die Entwicklung oder Eigenheiten ihrer Musik: Ohne roten Faden führt ihre Dokumentation durch die Kindheit von Frontmann Mille und Drummer Ventor, über die erste internationale Tour bis zu aktuellen Konzerten. Es wird mit Bela B. gequatscht und im Rhein-Herne-Kanal gebadet, aber auch der Umgang mit Drogen reflektiert und mit Maik von Heaven Shall Burn das KZ Buchenwald besucht. Und ein paar Circle Pits gibt es auch noch zu sehen. Unsortiert, laut und freundschaftlich – Thrash-Metal eben.
Originaltitel: Kreator: Dystopie und Hoffnung
Deutschland 2025, 110 min
Genre: Dokumentarfilm, Musikfilm
Regie: Cordula Kablitz-Post
Drehbuch: Cordula Kablitz-Post
Verleih: Neue Visionen
Kinostart: 04.09.2025
Website
IMDB
Vorführungen
ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR.
Die Inhalte dieser Webseite dürfen nicht gehandelt oder weitergegeben werden. Jede Vervielfältigung, Veröffentlichung oder andere Nutzung dieser Inhalte ist verboten, soweit die INDIEKINO BERLIN UG (haftungsbeschränkt) nicht ausdrücklich schriftlich ihr Einverständnis erklärt hat.