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Hödicke Gobi

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1974 zieht der Maler K.H. Hödicke aus seinem alten Atelier in der Großgörschenstr. 35 in Schöneberg in sein neues Atelier in die Dessauer Str. 6-7, in das ehemalige Gebäude der Deutschen Zentraldruckerei, hoch über dem Niemandsland zwischen Kulturforum, Potsdamer Platz und Mauer.
Nachts schimmerte der Mercedes-Stern vom Europa-Center herüber, während auf der anderen Seite der Martin-Gropius-Bau mit seinen leeren Fensterhöhlen die Grenze zum östlichen Niemandsland markierte. Aus der Ferne tönte das Gebell deutscher Schäferhunde herüber, während die Scheiben der Fenster vom Druck der tieffliegenden amerikanischen Hubschrauber vibrierten.
Mit dem Rücken zur Mauer und dem Blick über die Wüste eröffnete sich eine andere Perspektive auf die geteilte Stadt Berlin. Hödickes GROSSE GOBI zog sich vom Landwehrkanal bis zum Potsdamer Platz hin, während die KLEINE GOBI, auf der anderen Seite der Dessauer Strasse gelegen, ein durch die Mauer begrenzt in das Unkraut hineingeteerter Parkplatz war. Der Großteil der Mauerbesucher wurde in Busladungen zum Potsdamer Platz gekarrt, nur wenige verirrten sich in die kleine Gobi und starrten auf die spanischen Reiter, die die Stresemannstraße in Richtung Potsdamer Platz blockierten...
Der Film HÖDICKE - GOBI ist sowohl ein Porträt des Malers, Objekte- und Filmemachers K.H.Hödicke wie auch das Porträt einer verschwundenen Berliner La

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Details

D 1999, 60 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Helmut Wietz
Drehbuch: Helmut Wietz

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