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Free Lunch Society

Plädoyer für ein Grundeinkommen

In FREE LUNCH SOCIETY zeichnet Regisseur Christian Tod die Geschichte der Idee der Entkopplung von Arbeit und Einkommen nach, die bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückreicht.

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Regisseur Christian Tod stellt ein Zitat von Jean-Luc Picard, dem Kapitän des neuen Raumschiff Enterprise an den Beginn seines Films, in dem Picard erklärt, warum die Anhäufung von Reichtum für die Menschheit im 24. Jahrhundert nicht mehr die treibende Kraft im Leben ist. Der österreichische Filmemacher ist jedoch nicht nur Star-Trek-Fan, sondern auch promovierter Volkswirt, der sich damit beschäftigt, wie Arbeit und Einkommen voneinander entkoppelt werden können. Eine Vision, die aktuell als „bedingungsloses Grundeinkommen“ in Politik und Gesellschaft leidenschaftlich diskutiert wird.
In FREE LUNCH SOCIETY zeichnet Tod die Geschichte dieser Idee nach, die bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückreicht. Er lässt Experten zu Wort kommen, wie den Politikwissenschaftler Charles Murray oder den Ökonomen Emmanuel Saez, stellt die Gesundheitsökonomin Evelyn Forget vor, die 1600 Kisten mit Daten eines vor 30 Jahren durchgeführten Grundeinkommensexperiments in einer kanadischen Kleinstadt auswertet, und den namibischen Minister Zephania Kameeta, der ein ähnliches Experiment in einem kleinen Dorf durchgeführt hat. Tods Film gibt sich auch visuell Mühe, das theoretische Thema so anschaulich wie möglich zu illustrieren. Dabei sind die Landschaftsaufnahmen von Lars Barthel und Joerg Burger nicht nur nett anzusehen, sondern unterstreichen auch die Wechselbeziehung von Ökonomie und Ökologie, wie das Beispiel des US-Staates Alaska zeigt, der seine Einwohner mit einem Fond an den Erlösen aus der Erdölförderung teilhaben lässt. Als Beitrag zur polarisierenden Debatte ist FREE LUNCH SOCIETY ein unverhohlenes Plädoyer für das bedingungslose Grundeinkommen. Unternehmer Götz Werner sagt: „Wenn das Grundeinkommen eingeführt werden würde, weil es die Gesellschaft denken kann, dann verändert sich die ganze Welt. Dann ist nichts mehr so, wie es vorher war.“

Jens Mayer

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Details

Originaltitel: Free Lunch Society: Komm Komm Grundeinkommen
Deutschland/Österreich 2017, 95 min
Sprache: Deutsch
Genre: Dokumentarfilm, Gesellschaftsfilm
Regie: Christian Tod
Drehbuch: Christian Tod
Kamera: Joerg Burger, Lars Barthel
Schnitt: Cordula Werner, Elke Groen
Musik: Peter Rösner
Verleih: OVAL
FSK: oA
Kinostart: 01.02.2018

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Free Lunch Society

(Free Lunch Society: Komm Komm Grundeinkommen) | Deutschland/Österreich 2017 | Dokumentarfilm, Gesellschaftsfilm | R: Christian Tod | FSK: oA

In FREE LUNCH SOCIETY zeichnet Regisseur Christian Tod die Geschichte der Idee der Entkopplung von Arbeit und Einkommen nach, die bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückreicht.

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