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Eu sou o rio – I am the River

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Tantão ist Performer, Maler und Musiker aus São Gonçalo, einer Stadt auf der anderen Seite der Bucht von Rio de Janeiro. Nach einer klassischen Geigenausbildung wurde er als Keyboarder der brasilianischen Underground-Band Black Future zum Subkultur-Popstar, während er tagsüber als technischer Zeichner im Schiffbau arbeitete. „Eu sou o Rio“, die Single der Band aus dem Jahr 1988, gilt bis heute als Anti-Hymne der Stadt. Black Future trennten sich bald. Seither verfolgt Tantão eine abwechslungsreiche Solo-Karriere als Künstler und Musiker und wurde in seiner Eigenwilligkeit zu einer festen Größe der Kunst- und Underground-Szene Rios.
Eu sou o Rio ist sowohl ein Porträt Tantãos als auch der Stadt Rio. Der Film ist ein Versuch, Zeit mit Tantão zu verbringen. Er ist aus Freundschaft heraus entstanden, fängt Tantãos Leidenschaft aber auch seine Dämonen ein und lädt die Zuschauer*innen an einen intimen, zärtlichen und manchmal ungemütlichen Ort ein. Gedreht als körniges Schwarz-Weiß-Video folgt der Film Tantão auf seinen Streifzügen durch die nächtliche Metropole und beobachtet ihn geduldig, wie er kreiert und zerstört, Drogen konsumiert, abschweift, ausrastet und wieder und wieder seine Musik spielt.

https://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=201812113#tab=filmStills

Details

Originaltitel: Eu sou o rio
BR 2017, 78 min
Sprache: Portugiesisch
Genre: Dokumentarischer Film
Regie: Gabraz Sanna, Anne Santos

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