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Dunkel, fast Nacht – Ciemno, prawie noc

Die Ranken des Bösen

Alicja kehrt als investigative Journalistin in ihr Heimatdorf zurück, um zu einer Reihe von Kindesentführungen zu recherchieren und stolpert in eine Welt aus bösen Erinnerungen und märchenhaften Wesen.

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Als Kinder versprach Alicjas Schwester Eva ihr, sie zu beschützen. Um die „Katzenfressern“ , die ein Tor öffnen und das Böse selbst in die besten Menschen hineinlassen könnten, abzuwehren, mussten die Schwestern die Perlenkette der Prinzessin Daisy finden, die früher einmal im nahen Schloss wohnte. Die Perlen wurden nicht gefunden, aber Eva hielt ihr Versprechen, auf Kosten ihres eigenen Lebens. Viele Jahre später kehrt Alicja als investigative Journalistin in ihr Heimatdorf zurück, um zu einer Reihe von Kindesentführungen zu recherchieren. Die Mutter eines entführten Mädchens scheint so apathisch und unter Drogen, dass es vielleicht auch eine profane Erklärung für das Verschwinden ihrer Tochter gibt, aber ein Nachbarskind will wissen, dass die Kleine schon tot ist. Und wenn die Katzenfresser nicht real sind, sollte es in der Gegend doch auch keine Katzenfrauen geben, die Alicjas alter Nachbar mit Essen und Kleidung versorgt... Je tiefer Alicja in das Geheimnis des Dorfes vordringt, desto mehr wird offenbar, wie weit die Wurzeln und Ranken des Bösen reichen.
Sowohl in der Bildsprache als auch in einigen Situationen lässt DUNKEL, FAST NACHT an Märchen und Volkssagen denken. Es kommt ein altes Schloss vor, böse Mütter, Kinder, die Pakte schließen und alleine durch den Wald fliehen, und in der Figur eines alten Mannes mit Fliegerkappe sogar eine Art Zwerg. Aber ähnlich wie in DIBBUK – EINE HOCHZEIT IN POLEN (2015) ist das Böse nicht übernatürlich, sondern erwächst aus den Grausamkeiten, die im Laufe der polnischen Geschichte stattfanden, und die durch Generationen weitergetragen wurden. Basierend auf dem Buch von Joanna Bator erzählt Borys Lankosz eine Geschichte, die einen starken Magen erfordert, durch die märchenhaften Aspekte aber einen wärmenden Hoffnungsschimmer bekommt. Aber der Weg dorthin ist lang und führt durch einen dunklen Wald.

Christian Klose

Details

Originaltitel: Ciemno, prawie noc
Polen 2019, 114 min
Sprache: Polnisch
Genre: Drama, Krimi, Mysterie
Regie: Borys Lankosz
Drehbuch: Borys Lankosz, Magdalena Lankosz
Kamera: Marcin Koszalka
Verleih: Camino Filmverleih
Darsteller: Magdalena Cielecka, Marcin Dorocinski, Agata Buzek, Piotr Fronczewski, Roma Gasiorowska
FSK: 16
Kinostart: 10.10.2019

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Dunkel, fast Nacht - Ciemno, prawie noc

(Ciemno, prawie noc) | Polen 2019 | Drama, Krimi, Mysterie | R: Borys Lankosz | FSK: 16

Alicja kehrt als investigative Journalistin in ihr Heimatdorf zurück, um zu einer Reihe von Kindesentführungen zu recherchieren und stolpert in eine Welt aus bösen Erinnerungen und märchenhaften Wesen.

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