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Die Unsichtbaren (2014)

Eine Ankunft in Deutschland: Gänge vorbei an Wachposten, Kontrollen, Belehrungen und Einweisungen. Das Vermessen der Körper, Identifizierung über Fingerabdrücke, Kategorisierungen nach der Maßgabe behördlicher Handlungsmöglichkeiten. Befragungen, Ausleuchtungen und Überprüfungen von Lebensgeschichten, Sortierung legitimer und illegitimer Gründe, ein Leben in der BRD zu suchen.

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Benjamin Kahlmeyers Film handelt von der Zentralen Erstaufnahmestelle für Asylsuchende in Eisenhüttenstadt, von einigen Männern, deren Leben dort Station macht, und dem Personal, das im Namen des Gemeinwesens seinen Dienst an ihnen verrichtet. Was er zeigt, ist die Arbeit des Staates: die Transformation von Menschen in „Asylanten“. Und räumt dabei seinen Protagonisten und den Worten, die sie für das finden, was ihnen widerfahren ist und widerfährt, viel Platz ein, um das Irreduzible ahnen zu lassen, das sich einer solchen Objektivierung widersetzt.

DokFilmWoche

Details

Originaltitel: Die Unsichtbaren
Deutschland 2014, 78 min
Sprache: Englisch, Arabisch, Französisch
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Benjamin Kahlmeyer
Drehbuch: Benjamin Kahlmeyer
Kamera: Stefan Neuberger
Schnitt: Sabine Herpich

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