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Daughters of the Sun (2000)

Die Geschichte der jungen Amangol, die von ihrem Vater aufgrund finanzieller Not als Junge verkleidet in eine Teppichweberei geschickt wird.

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Mariam Shahriar, die in Kalifornien Filmregie studiert hatte, kehrte auf Rat von Abbas Kiarostami in den Iran zurück, um dort den Film zu drehen. „Daughters of the Sun“ erzählt die Geschichte der jungen Amangol, die von ihrem Vater aufgrund finanzieller Not als Junge verkleidet in eine Teppichweberei geschickt wird. Die zerbrechliche Fassade beginnt zu bröckeln, als sich eine Kollegin in sie verliebt.
Im Kontext des postrevolutionären iranischen Kinos gilt der Film als außergewöhnlich, da er sich mit weiblicher Enthaarung und Cross-Dressing auseinandersetzt. Gleichzeitig ist er einer der wenigen iranischen Filme jener Zeit, in denen afghanische Schauspielerinnen Hauptrollen spielen, und kann als eines der wenigen Werke des iranischen Kinos verstanden werden, das offen als queer interpretiert werden kann.

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