
Neue Notiz
Daughters of the Sun (2000)
Die Geschichte der jungen Amangol, die von ihrem Vater aufgrund finanzieller Not als Junge verkleidet in eine Teppichweberei geschickt wird.
Mariam Shahriar, die in Kalifornien Filmregie studiert hatte, kehrte auf Rat von Abbas Kiarostami in den Iran zurück, um dort den Film zu drehen. „Daughters of the Sun“ erzählt die Geschichte der jungen Amangol, die von ihrem Vater aufgrund finanzieller Not als Junge verkleidet in eine Teppichweberei geschickt wird. Die zerbrechliche Fassade beginnt zu bröckeln, als sich eine Kollegin in sie verliebt.
Im Kontext des postrevolutionären iranischen Kinos gilt der Film als außergewöhnlich, da er sich mit weiblicher Enthaarung und Cross-Dressing auseinandersetzt. Gleichzeitig ist er einer der wenigen iranischen Filme jener Zeit, in denen afghanische Schauspielerinnen Hauptrollen spielen, und kann als eines der wenigen Werke des iranischen Kinos verstanden werden, das offen als queer interpretiert werden kann.
Iran 2000, 92 min
Regie: Mariam Shahriar
Darsteller: Altinay Ghelich Taghani, Soghra Karimi, Zahra Mohammadi, Habib Haddad
Vorführungen
ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR.
Die Inhalte dieser Webseite dürfen nicht gehandelt oder weitergegeben werden. Jede Vervielfältigung, Veröffentlichung oder andere Nutzung dieser Inhalte ist verboten, soweit die INDIEKINO BERLIN UG (haftungsbeschränkt) nicht ausdrücklich schriftlich ihr Einverständnis erklärt hat.