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Das zweite Gleis

Bei einem Diebstahl auf dem Güterbahnhof erkennt Fahrdienstleiter Brock, ein allseits angesehener Mann, einen der Diebe. Während der Gegenüberstellung jedoch identifiziert er ihn nicht und bittet um Versetzung - angeblich wegen seiner Tochter Vera... Die folgt den Spuren der Lüge bis in die Nazizeit und findet heraus, dass ihren Vater und den Dieb eine gemeinsame Schuld in der verbindet.

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Bei einem Diebstahl auf dem Güterbahnhof erkennt Fahrdienstleiter Brock, ein allseits angesehener Mann, einen der Diebe. Während der Gegenüberstellung jedoch identifiziert er ihn nicht und bittet um Versetzung - angeblich wegen seiner Tochter. Indes hetzt der Dieb, Runge, den jungen Schlosser Frank, den er zum Mitmachen verleitet hatte, auf Brocks Tochter Vera. Er soll sie damit konfrontieren, daß der Vater falsche Aussagen über den Tod der Mutter machte, die angeblich in Küstrin bei einem Bombenangriff umkam. Frank verliebt sich in Vera, und während ihrer gemeinsamen Nachforschungen über die vergangenen Ereignisse finden sie heraus, daß Brock und Runge sich kennen. Während des zweiten Weltkriegs hat Runge die Schwäche Brocks, dessen Frau einen jüdischen Flüchtling versteckte, ausgenutzt. Er hat den Flüchtling erschossen und Brocks Frau der Gestapo ausgeliefert. Aus Scham, sich damals nicht gewehrt zu haben, hat Brock gelogen und sich eine neue Identität zugelegt. Frank wird von Runge ermordet, Brock bricht sein Schweigen. (Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

"Psychologisch vertiefter Film, dessen glaubwürdiger Konflikt intensiv geschildert wird und der keine billigen Scheinlösungen anbietet. Auch formal, dank expressiver Kameragestaltung und experimenteller Musik, schwingt sich der Film zu großer Meisterschaft auf." (Filmdienst)

Details

DDR 1962, 80 min
Genre: Drama
Regie: Joachim Kunert
Drehbuch: Günter Kunert, Joachim Kunert
Verleih: PROGRESS
Darsteller: Albert Hetterle, Annekathrin Bürger, Horst Jonischkan

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Vorführungen

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