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Crescendo #makemusicnotwar

Young Adult Drama

Der Dirigent Eduard Sporck soll ein israelisch-palästinensisches Jugendorchester zusammenstellen, das als symbolträchtiges kulturelles Rahmenprogramm bei der nächsten Nahost-Konferenz in Österreich auftreten soll.

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Peter Simonischek spielt den Dirigenten Eduard Sporck als Respektsperson mit Vergangenheit. Als Sporck gefragt wird, ob er ein israelisch-palästinensisches Jugendorchester zusammenstellen möchte, das als symbolträchtiges kulturelles Rahmenprogramm bei der nächsten Nahost-Konferenz in Österreich auftreten soll, lehnt er zunächst ab, lässt sich dann aber doch breitschlagen. Schon beim Vorspielen wird klar, dass die Musiker*innen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen zusammen kommen – während die Israelis gut ausgebildet, pünktlich und in Überzahl erscheinen, haben ihre palästinensischen Kolleg*innen bereits Schwierigkeiten, die Checkposten zu durchqueren. Nach kürzester Zeit bricht Streit aus, vor allem die beiden Violinen – der Israeli Ron (eitel und dominant: Daniel Donskoy) und die Palästinenserin Layla (aufbrausend und misstrauisch: Sabrina Amali) haben es aufeinander abgesehen. Sporck beschließt, das Unterfangen in ein Südtiroler Kloster zu verlegen, um Ruhe in die Sache zu bringen. Die Musik stellt er erstmal hintan. Das Orchesterprojekt mutiert zu einer Art Schulandheim-Aufenthalt, und in dieser eher spannungsarmen Mittelphase des Films funktioniert CRESCENDO am besten. In Stuhlkreisen und Gruppenübungen lernen die Jugendlichen einander kennen und miteinander sprechen, und es wird deutlich dass Regisseur Dror Zahavi, der in Israel und Deutschland zuhause ist, sehr genau um die Befindlichkeiten weiß und nichts beschönigen will. Dass ein Vorzeige-Konzert die Gräben überwinden und Verletzungen heilen kann, glauben die wenigsten der Teilnehmer*innen - aber einige wären wenigstens bereit, es zu versuchen. Mit dem Näherrücken des Konzertes zieht die Dramatik des Films an, die Glaubwürdigkeit nimmt ab und der Film wandelt noch einmal seine Form – zum Young Adult-Drama mit Liebe, Gefahr und klassischer Musik.

Toni Ohms

Details

Italien 2019, 102 min
Sprache: Deutsch
Genre: Drama, Musikfilm
Regie: Dror Zahavi
Drehbuch: Johannes Rotter
Kamera: Gero Steffen
Schnitt: Fritz Busse
Musik: Martin Stock
Verleih: Camino
Darsteller: Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Sabrina Amali
FSK: 6
Kinostart: 16.01.2020

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Crescendo #makemusicnotwar

Italien 2019 | Drama, Musikfilm | R: Dror Zahavi | FSK: 6

Der Dirigent Eduard Sporck soll ein israelisch-palästinensisches Jugendorchester zusammenstellen, das als symbolträchtiges kulturelles Rahmenprogramm bei der nächsten Nahost-Konferenz in Österreich auftreten soll.

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