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Ausgsting

Filmemacher Julian Wittmann den Aussteiger Wolfgang „Gangerl“ Clemens ein paar Monate lang auf seiner betagten Segelyacht, mit der er seit 36 Jahren unterwegs ist, autark, aber auch einsam.

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In AUSGSTING begleitet Filmemacher Julian Wittmann den Aussteiger Wolfgang „Gangerl“ Clemens ein paar Monate lang auf seiner betagten Segelyacht in Ozeanien. Clemens ist seit 36 Jahren in eigener Mission unterwegs. Aufgebrochen ist er mit Anfang 40 zusammen mit seiner damaligen Lebensgefährtin. Inzwischen ist er 80 und allein unterwegs. Was treibt ihn an, was macht ihn glücklich, und ist sein Weg, zu leben, eine Alternative? will Ich-Erzähler Wittmann wissen, aber „der Gangerl“ gibt sich verschlossen – nach dem ersten Treffen taucht er ab, dann nimmt er den jungen Regisseur zwar mit, spricht aber kaum mit ihm. Viele Einstellungen und die meisten Tonaufzeichnungen dokumentieren, wie er auf das pannenanfällige Boot schimpft, das sein einziger Besitz ist. Der Film fängt auch glückliche Momente ein, aber es wird deutlich, dass die 100%ige Autarkie auch mit einer großen Einsamkeit einhergeht. Der Gangerl braucht niemanden und repariert ein tonnenschweres Boot zur Not auch selbst auf einer einsamen Insel – aber er hat auch niemanden.

Toni Ohms

Details

Originaltitel: Ausgsting.
Deutschland 2025, 94 min
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Julian Wittmann
Drehbuch: Julian Wittmann
Kamera: Markus J. Schindler
Musik: Claudio Donzelli
Verleih: Majestic Filmverleih
Kinostart: 28.08.2025

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